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Haushaltsrede anlässlich der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2007 Wolfgang Meyer 08.12.2006 (Auszug)

Das Volumen des Verwaltungshaushalts 2007 beläuft sich nach unserem Vorschlag auf 448,771 Mio. EUR und sinkt damit gegenüber 2006 um 13,3 %. Als Fehlbedarf weist der Entwurf 188.694 Mio. EUR aus, das entspricht genau der Summe, die wir als Fehlbedarf des Haushaltsjahres 2006 erwarten. Ein strukturelles Defizit gibt es also, wie gesagt, erneut nicht. Unser Vermögenshaushalt schließt bei 40.466 Mio. EUR ab. Zu seiner Finanzierung werden Kredite in Höhe von 9.936 Mio. EUR benötigt. Dieser Betrag überschreitet den Spielraum der sogenannten Kreditformel, also der Summe, die uns das Land zur Neuverschuldung zubilligen will. Der vom Land vorgesehene Kreditrahmen ist zu niedrig, um die für die Stadt unbedingt notwendigen Zukunftsinvestitionen zur Erhaltung der Infrastruktur und zur Fortentwicklung der Stadt zu gewährleisten. Das Land übersieht dabei auch, dass das für die örtliche Wirtschaft lebensnotwendige Auftragsvolumen der öffentlichen Hand ständig reduziert wird.

Den Anstieg von Steuern und allgemeinen Zuweisungen erwarten wir sehr vorsichtig in einer Größenordnung von 5,7 %. Dazu im einzelnen und zu weiteren wichtigen Strukturdaten des Haushaltsplanentwurfs 2007 wird sich der Kämmerer anschließend äußern. Insgesamt erreicht unser Haushalt ein Bruttovolumen von 543.737 Mio. EUR. Das erreichen wir im übrigen ohne größere oder nennenswerte zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Hebesätze der Gewerbe- und Grundsteuer werden nicht angefasst. Über die vorgeschlagenen Veränderungen bei der Gebühr für die Entsorgung von Regenwasser, auch bei der Umstellung in der Berechnungsstruktur für diese Gebühr sowie in einigen Tarifgruppen der Friedhofsgebührensatzung sind Sie bereits informiert. Ansonsten soll in der Stadt Göttingen Gebührenstabilität herrschen.



Ladenschluss: Bisherige Regelungen gelten
22. November 2006
Im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern gilt in Niedersachsen noch das bisherige Ladenschlussrecht. Deshalb bleibt es auch im anstehenden Weihnachtsgeschäft bei der bisherigen Regelung, dass die Verkaufsstellen Sonntags geschlossen sein müssen. Da der Heiligabend jedoch in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, gilt folgende Regelung:

Verkaufsstellen von Bäcker- und Konditorenwaren, Blumen und Zeitungen oder die überwiegend Lebens- und Genußmittel anbieten oder Weihnachtsbäume verkaufen, dürfen an diesem Tage drei Stunden öffnen. Spätestens um 14.00 Uhr müssen sie jedoch schließen.



BUNDESJUGENDTREFFEN DER LINKSPARTEI.PDS
24. bis 26. November in Göttingen
Studiengebühren, Mehrwertsteuererhöhung, Zwangsdienste, Ausbildungsstau, unbezahlte Praktika, Auszugsverbot ... hiermit werden nur einige Missstände der aktuellen Politik benannt. Und diese Liste ließe sich um einiges verlängern. Doch politische Verhältnisse sind kein Betonklotz, an dem mensch nichts ändern kann! Deshalb auf zum Bundesjugendtreffen - einmischen, mitdiskutieren, Spaß haben.
(Auszug WASG Newsletter 33 vom 13.10.2006)


MUSLIME SOLLEN IM JUGENDHILFEAUSSCHUSS MITARBEITEN
08. November 2006
Ein Vertreter der in Göttingen beheimateten muslimischen Gemeinden soll künftig mit beratender Stimme im Jugendhilfeausschuss der Stadt mitarbeiten können. Das schlägt Oberbürgermeister Wolfgang Meyer dem Rat der Stadt vor, der in seiner konstituierenden Sitzung am 10. November 2006 bei seinem Beschluss über die neue Satzung für das Jugendamt der Stadt Göttingen darüber entscheiden wird.

Bislang waren mit beratender Stimme u. a. lediglich Repräsentanten der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der jüdischen Gemeinde Mitglieder des Ausschusses. „Diese Möglichkeit wollen  wir jetzt auch den muslimischen Gemeinden bieten, deren Mitglieder in großer Zahl in Göttingen leben“, erläuterte der Oberbürgermeister. Er gehe fest davon aus, dass der Rat seinen Wunsch unterstütze, gerade bei jugendpolitischen Fragen stärker mit den Göttinger Muslimen ins Gespräch zu kommen.



NPD-Versammlung am 28. Oktober 2006
Die Stadt Göttingen hat gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen vom 14.09.2006 AZ.: 1 B 322/06 Beschwerde eingelegt. Die Beschwerde bezieht sich darauf die stationäre Kundgebung nicht zuzulassen. Gleichzeitig wird beantragt, die inzwischen beim Oberverwaltungsgericht eingegangene Beschwerde des Antragstellers (Damann) auf Zulassung eines Aufzuges zurückzuweisen. Zur Begründung wird auf die Ursprungsverfügung verwiesen und darauf, dass der Antragsteller mit dem Versammlungsmotto und der angemeldeten Aufzugsstrecke nur den politischen Gegner und die Göttinger Bevölkerung provozieren wolle.


Statement " beider " Bürgermeister zur NPD Demo 26. Oktober 2006
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski und sein Nachfolger Wolfgang Meyer, der am kommenden Mittwoch sein Amt antritt, haben die Göttinger Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung aller friedlichen Proteste gegen die Kundgebung des stellvertretenden NPD - Landesvorsitzenden Adolf Dammann am Sonnabend, 28. Oktober 2006, aufgerufen. Nur gewaltfreie Gegendemonstrationen seien das richtige Mittel, um den politischen Widerstand zu dokumentieren, mit dem die ganze Stadt dem Aufmarsch der Rechtsradikalen begegne.

Die beiden Politiker erklärten noch einmal, aus ihrer Sicht hätte die Kundgebung verboten werden müssen. Eine entsprechende Verfügung der Stadt hätten das Verwaltungsgericht Göttingen und das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht jedoch nur teilweise bestätigt. Zwar habe man einen stundenlangen Demonstrationszug der Extremisten durch die Stadt verhindern können, eine zweistündige Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz nach dem Willen der Gerichte aber nicht. Dagegen gewaltfrei zu protestieren, seien alle Demokraten in Stadt und Region Göttingen aufgerufen.



IKEA will nach Göttingen 21.09.2006
Der schwedische Möbelkonzern IKEA hat sich grundsätzlich für ein Engagement am Standort Göttingen entschieden und will möglichst spätestens im Jahr 2010 seine neue Göttinger Niederlassung eröffnen. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Danielowski im Anschluss an die jüngste Besprechung mit IKEA - Repräsentanten mitgeteilt.

Für seine 45 Millionen - Euro - Investition favorisiert das Unternehmen gegenwärtig eine rund 14,5 Hektar große stadteigene Fläche im Bereich der Hermann - Kolbe - Straße südlich der Autobahn und in unmittelbarer Nähe des neuen BAB - Kreuzes gelegen. Allerdings seien auch die verkehrlichen Untersuchungen für eine Ansiedlung auf der Siekhöhe noch nicht abgeschlossen, betonte Danielowski.

Entstehen sollen, so die Planungen des Konzerns, ein IKEA - Einrichtungshaus mit zunächst 18.000 m² Verkaufsfläche und ein über 10.000 m² großes „Furniture Competence Center“  sowie insgesamt 2.100 Parkplätze. IKEA geht von der Schaffung von etwa 400 Vollzeitarbeitsplätzen aus.

Oberbürgermeister Danielowski betonte, die grundsätzliche Investitionsentscheidung des Konzerns sei bedeutsam für die Stärkung des Einzelhandelsstandortes Göttingen. Eine IKEA - Ansiedlung verspreche Ausstrahlungs- und Anziehungskraftkraft für das Oberzentrum Göttingen in einen Raum mit über einer Million Menschen - über den Süden Niedersachsens hinaus in Thüringen, im Harz, im Norden Hessens sowie im östlichen Westfalen.

„Bevor wir uns allerdings endgültig entscheiden, muss völlige Klarheit über mögliche Folgen für die anderen wichtigen Göttinger Einzelhandelsstandorte herrschen, für die Innenstadt, für den Lutteranger und für den Kaufpark,“ betonte Danielowski. Deshalb herrsche Einigkeit zwischen Stadt und IKEA über eine gründliche Wirkungsanalyse, die durch einen unabhängigen Gutachter zu erstellen sei. Der Oberbürgermeister wörtlich:“ Eine solche Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Aber wir müssen sorgsam prüfen und abwägen.“



Betr.: Rechtsmittel gegen Demo - Verbot 10.08.2006
Der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD hat wie erwartet Rechtsmittel gegen die von der Stadt Göttingen in der vergangenen Woche verfügte Untersagung von drei für den Oktober angemeldeten Demonstrationszügen eingelegt. Nach Angaben der Stadtverwaltung beziehen sich die Rechtsmittel allerdings nur auf die für den 28. Oktober geplante Veranstaltung. Das Verbot der Aufmärsche am 14. und 21. Oktober werde offenbar hingenommen.


IKEA in Göttingen erwünscht 07.08.2006
Das Interesse des IKEA – Konzerns an der Ansiedlung eines Marktes in Göttingen ist ungebrochen. Das bestätigte Oberbürgermeister Jürgen Danielowski nach einem Treffen mit Vertretern des Unternehmens am Montag, 7. August 2006, zu dem er eigens seinen Urlaub unterbrochen hatte.

Er habe den IKEA – Repräsentanten ausdrücklich erklärt, sie seien in Göttingen „erwünschte Investoren“, sagte Danielowski, und sich damit auch bewusst von Erklärungen des Pro City Göttingen e. V. distanziert, der sich gegen eine IKEA – Ansiedlung ausgesprochen hatte.

Danielowski wörtlich: „IKEA ist weder dadurch noch durch eilige Angebote von manchen Umlandgemeinden irritiert worden.“ Das Unternehmen halte am Standort Göttingen fest und werde deshalb bis zum Herbst 2006 durch entsprechende Fachbüros die Eignung von mehreren Grundstücksflächen prüfen lassen. Wenn diese Untersuchungen abgeschlossen seien, werde man wieder zusammenkommen.

Bis dahin wird das Unternehmen auch Untersuchungen über die Entwicklung von Käuferströmen bei seinen Märkten in anderen Städten zur Verfügung stellen. Einigkeit bestand, so Danielowski, auch darüber, dass es für den Fall einer grundsätzlichen Investitionsentscheidung in Göttingen eine Analyse zu den Auswirkungen auf den Göttinger Markt  geben werde.

In Rede steht nach den Worten Danielowskis eine Investition mit einem Volumen von rund 45 Millionen Euro. Entstehen könne damit ein Markt mit dem bekannten IKEA – Sortiment und etwa 400 Vollzeit – Arbeitsplätzen. „Unsere Gespräche gehen weiter, sobald IKEA seine Untersuchungen beendet hat“, meinte der Oberbürgermeister.

„Ein klärendes Gespräch“ hat der Oberbürgermeister ebenfalls am Montag mit dem Göttinger City – Manager, Christian Glantz, geführt. Der werde sich in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Pro City GmbH, an der die Stadt zu 20 Prozent beteiligt ist, nicht mehr zur IKEA – Ansiedlung äußern, heißt es in einer Erklärung der Stadtverwaltung.



STADT UNTERSAGT NPD – KUNDGEBUNGEN 03.08.06
Die Stadt Göttingen hat drei vom stellvertretenden NPD – Landesvorsitzenden Adolf Dammann für drei aufeinanderfolgende Samstage im  Oktober dieses Jahres angemeldete Demonstrationen mit einer am 2. August 2006 abgesandten Verfügung untersagt. Das hat der zuständige Göttinger Rechts- und Ordnungsdezernent Wolfgang Meyer am Donnerstag, 3. August, mitgeteilt.
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Die Stadt sieht nach den Worten Meyers die geplanten Demonstrationen nicht mehr durch Artikel 8 des Grundgesetzes und durch das Versammlungsrecht gedeckt. Mit dem von Dammann für den 14., 21. und 28. Oktober angekündigten Thema „Gutmenschenpopanz entgegentreten! Zeckenzentren auflösen! Stadtverwaltung ablösen!“ sollten nach Auffassung der Verwaltung nur die Göttinger Bürger/innen und politische Gegner der NPD beleidigt und provoziert werden.
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An drei Samstagen hintereinander mit dem gleichen Motto in Göttingen demonstrieren zu wollen und ausgerechnet vor dem Jugendzentrum Innenstadt Zwischenkundgebungen zu planen, unterstreiche die ausschließlich provokatorische Absicht des Veranstalters, meinte Meyer:“ Hier wird Verfassungsrecht eindeutig missbraucht.“
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Unabhängig davon hält die Stadtverwaltung unverändert ihre versammlungsrechtliche Gefahrenprognose für rechtsextremistische Versammlungen  im Stadtgebiet aufrecht, so wie sie zuletzt auch vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg sowie vom Bundesverfassungsgericht ausdrücklich geteilt worden war. Deshalb war für den 13. Mai – auch nach den Erfahrungen vom 29. Oktober 2005 – höchstrichterlich lediglich eine zeitlich begrenzte Kundgebung und kein Demonstrationszug zugelassen worden.
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Selbst eine solche Kundgebung will die Stadt Göttingen aber wegen des offensichtlichen Missbrauchs des Versammlungsrechts nicht dulden. Im übrigen geht die Polizei u.a. wegen der Ferienzeit in den meisten Bundesländern davon aus,  nicht ausreichend viele Einsatzkräfte aufbieten zu können, um den halbwegs gewaltfreien Verlauf auch nur einer Kundgebung bei gleichzeitiger Erfüllung des Sicherheitsauftrages für das übrige Bundesland zu gewährleisten – nicht für eine Versammlung im Oktober, schon gar nicht für Kundgebungen an drei aufeinander folgenden Samstagen. „Unsere Stadt wäre dann drei Wochen lang in einem Ausnahme- und Belagerungszustand,“ sagte Meyer angesichts der Erfahrungen im Zusammenhang mit der Kundgebung Dammanns am 13.Mai diesen Jahres.


Empfang für Mexiko - Gastgeber 06.07.06
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski hat Göttinger Bürgerinnen und Bürger zu einem Empfang am Donnerstag, 20. Juli 2006, eingeladen, die sich in besonderer Weise für einen erfolgreichen Aufenthalt der mexikanischen Nationalmannschaft und der vielen Gäste aus Mexiko in Göttingen engagiert haben. Der Empfang, der um 19.00 Uhr im Alten Rathaus der Stadt beginnt, sei der Rahmen für ein offizielles Dankeschön der Stadt an die beteiligten Bürgerinnen und Bürger.


16. Juni 2006
„Die nach der verweigerten Genehmigung des Haushalts 2006 der Stadt Göttingen zuletzt von einigen Vertreten aus dem Bereich der Mehrheitsfraktionen des Rates vorgenommen Interpretationen des Haushaltserlasses sind so nicht zutreffend“. Das hat Erster Stadtrat und Kämmerer Hans - Peter Suermann am Freitag, 16. Juni 2006, erklärt. Vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen wird nach seinen Worten „von einigen eine systematische Panikmache und Verunsicherung der Bevölkerung betrieben“, statt sich konkret mit der von der Aufsichtsbehörde zu Recht geforderten Sanierung des Haushalts zu befassen.
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 Die Stadt Göttingen habe über viele Jahre über ihre Verhältnisse gelebt und müsse nunmehr bei mehr als 200 Mio. Euro an Kassenkrediten in allen Ausgabenbereichen des Haushalts gegensteuern. Dabei müssten auch nach Auffassung des Innenministeriums alle „nicht pflichtigen Aufgaben“, insbesondere die freiwilligen Aufgaben, auf ihre Notwendigkeit geprüft werden. „Dies wird sicherlich an einigen Stellen schmerzhaft sein, einen Kahlschlag bei den freiwilligen Aufgaben für Jugend, Soziales und Kultur wird es aber mit Sicherheit nicht geben. Die für die künftige Entwicklung der Stadt notwendigen Akzente werden weiterhin gesetzt werden. Dies gilt auch für erforderliche Investitionen, natürlich auch das Güterverkehrszentrum“, erklärte Kämmerer Suermann. Neue zusätzliche, freiwillige Aufgaben wie ein kommunalfinanziertes kostenfreies drittes Kindergartenjahr auch für die sogenannten Besserverdienenden oder neue Ortsräte mit zusätzlichen Ausgaben müsse man sich aber abschminken.


07. Juni 2006
Binnen einer Woche hat die Stadtverwaltung ihren Vorschlag für die Neufassung der Haushaltssatzung 2006 erarbeitet, um damit allen Beanstandungen und Vorgaben aus dem Erlass des Innenministeriums zu genügen. Die Schlussberatung soll in einer Sondersitzung des Rates am 28. Juni erfolgen. Den Fraktionen hat Oberbürgermeister Jürgen Danielowski seinen Entwurf, der auch alle Etatkürzungen im Zusammenhang mit der Bedarfszuweisung des Landes enthält, bereits am Mittwoch zugeleitet.
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Nach seinen Worten werden alle vom Innenministerium vorgegebenen Ziele erreicht. So sei das strukturelle Defizit des Etats 2006 in Höhe von 11, 4 Mio. Euro völlig abgebaut worden, u.a. auch durch Reduzierung von freiwilligen Ausgaben um drei Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt ist die Kürzung der Kreditaufnahme um 4,5 Millionen Euro und damit die geforderte Darstellung eines Volumens von 56 Mio. Euro in Einnahmen und Ausgaben ebenfalls gelungen.
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Möglich geworden ist schnelle Entwicklung des Sparkonzepts 2006, so Danielowski, nur durch die Streichung aller Haushaltsstellen zur Einführung des beitragsfreien Kita - Jahres, durch weitere Einsparungen bei den Personalkosten der Stadt sowie durch die Rückführung vieler Haushaltsstellen auf die Höhe des ursprünglichen Verwaltungsentwurfs. „Viele der vom Rat erhöhten oder ganz neu aufgenommenen Ansätze lassen sich in unserer Lage nicht finanzieren,“ sagte der Oberbürgermeister. Auch im Vermögenshaushalt müssten zahlreiche Sanierungs- und Bauinvestitionen verschoben werden, um die Neuverschuldung zu senken. Allerdings habe er dafür gesorgt, dass die großen Göttinger Schulbauvorhaben „Höltyschule / Theodor - Heuss - Gymnasium“ und „Heinrich - Heine - Schule“ nicht von Kürzungen betroffen würden.
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Die zusätzlichen Einsparungen seien schmerzhaft, aber unvermeidlich. Die Fraktionen hätten, so der Oberbürgermeister, nunmehr drei Wochen Zeit für eine ausführliche Beratung seines Vorschlags, der durch zwei Ziele bestimmt sei: Der Stadt die dringend benötigte Bedarfszuweisung des Landes zukommen zu lassen und endlich einen genehmigungsfähigen Haushalt für dieses Jahres zu erhalten.


30. Mai 2006
Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat den Haushalt 2006 der Stadt Göttingen nicht genehmigt. Wie aus einem am Montag eingegangenen Erlass des Landes hervorgeht, sind stattdessen erhebliche Einsparungen und Kürzungen am kommunalen Budget erforderlich, um die Zustimmung des Ministeriums zu erreichen. Einen entsprechenden Beschluss zur Neufassung der Haushaltssatzung soll der Rat in einer Sondersitzung am 28. Juni 2006 fassen.
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Oberbürgermeister Jürgen Danielowski erklärte in einer ersten Stellungnahme, die Beanstandungen und neuen Festsetzungen des Ministeriums entsprächen leider seinen Erwartungen. Er habe während der vergangenen Etatberatungen mehrfach davor gewarnt, den städtischen Haushalt mit zusätzlichen Ausgaben zu belasten. „Ich habe einen sehr zurückhaltenden Etatentwurf vorgelegt. Wer trotz aller Warnungen das Ausgabevolumen weiter ausdehnt, darf von den jetzt eingetretenen Konsequenzen nicht überrascht sein,“ sagte Danielowski.
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Das Ministerium erwartet von der Stadt einen völligen Ausgleich des strukturellen Defizits im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund 11,4 Millionen Euro, u.a. durch Streichung von weiteren drei Millionen Euro bei den freiwilligen Ausgaben. Der Vermögenshaushalt soll in Einnahmen und Ausgaben auf rund 56 Millionen zurückgefahren werden. Das bedeutet eine Senkung der Kreditaufnahme auf nur noch 7,9 statt 12,4 Millionen Euro. Auch der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen muss um 1,5 Millionen Euro reduziert werden. An eine Überarbeitung seines Wirtschaftsplans muss ebenfalls der Eigenbetrieb Stadtentwässerung gehen, dessen Kreditrahmen um 3,5 auf 14 Millionen Euro beschränkt wurde. Hinsichtlich ihrer Kassenkredite soll die Stadt nach den Vorgaben des Ministeriums mit 210 Millionen Euro auskommen.
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In ihrer ausführlichen Begründung spricht die Genehmigungsbehörde von einer fatalen Einschränkung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt, die im Vergleich zu anderen Kommunen als besonders finanzschwach zu bezeichnen sei. Der katastrophalen Haushalts- und Finanzlage müsse entgegengewirkt werden. Dabei habe aber die Stadt nicht alle Ausgabenreduzierungen vorgenommen.
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Auffällig sei, dass die Stadt ein kostenloses Kindergartenjahr einführen und dabei auf mögliche Einnahmen verzichten wolle. Aus Sicht des Landes seien die zahlreichen und zum Teil erheblichen Zuschüsse an Einrichtungen mit sozialem und kulturellen Hintergrund ebenso kritisch zu beurteilen. Das Ministerium erwartet ein schlüssiges Haushaltssicherungskonzept, um den negativen Zukunftsprognosen entgegenzusteuern. Auf Basis dieses Konzeptes solle spätestens ab 2010 mit dem Abbau der jetzt schon auf fast 190 Millionen Euro aufgelaufenen Gesamtdeckungslücke begonnen werden.
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Die Verwaltung wird nach Angaben des Oberbürgermeisters wegen der einschneidenden Vorgaben umgehend eine Vorlage für den erforderlichen Ratsbeschluss erarbeiten. Darüber sollen der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Grundstücke am 22. Juni, der Rat am 28. Juni beraten. „Diese Beratungen werden bestimmt kein Vergnügen. Denn wir müssen uns voll und ganz auf alle nur denkbaren Einsparpotentiale konzentrieren,“ erklärte Danielowski.


NPD-Kundgebung darf stattfinden 05.05.2006
In einer ersten Stellungnahme äußerte sich Oberbürgermeister Jürgen Danielowski über die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 05.05.2006, wonach ein Totalverbot der angemeldeten rechtsextremistischen NPD-Versammlungen unverhältnismäßig ist. Die Stadt muss nun  eine stationäre Kundgebung der NPD am Sonnabend, 13. Mai 2006 auf dem Bahnhofsvorplatz in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr genehmigen. Die notwendigen Auflagen, die mit der Genehmigung der Kundgebung zu verfügen sind, werden zurzeit verwaltungsintern und mit der Polizei abgestimmt.
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„Die Entscheidung ist wenig hilfreich für Stadt und Polizei. Auch bei Durchführung einer lediglich stationären Kundgebung sind Störungen und gewalttätige Ausschreitungen  zu befürchten. Die gewaltbereiten Autonomen haben sich auf ihren Internetseiten schon  dahingehend eindeutig geäußert“, so Oberbürgermeister Jürgen Danielowski. „Es wäre für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Göttingen besser, das Oberverwaltungsgericht hätte das Verbot der NPD-Versammlungen bestätigt“.
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Da nach der rechtskräftigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes fest steht, dass eine NPD-Veranstaltung am 13. Mai 2006 auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinden wird, ruft Oberbürgermeister Jürgen Danielowski alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt zum friedlichen Protest gegen extremistische Gewalt in Göttingen auf.
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„Stadt, Kirchen und Universität werden am 13.05.2006, ab 11.00 Uhr auf dem Albaniplatz gegenüber der Stadthalle eine Kundgebung „Für ein demokratisches und friedliches Göttingen, gegen Extremismus und Gewalt“ durchführen. Alle, die ihren friedlichen Protest gegen die NPD-Veranstaltung und gegen Gewalt von extremistischen Gruppierungen zum Ausdruck bringen wollen, mögen an der Kundgebung teilnehmen“, so Danielowski weiter.
Da kann man nur sagen: Pech für die Stadt, Glück und Recht für die NPD. Wenn Herr Danielowski noch im März gemeint hat, sich einfach über gültige Gesetze hinwegsetzen zu können indem er einfach die Rechte von Parteien beschneidet, hat er sich geschnitten, das sehen die Richter so. Da hilft auch keine rechtsfeindliche Propaganda des Göttinger Tageblattes mit ihrem unverhältnismäßig unverschämten Bericht gegen die NPD bzw. die Vorkommnisse der letzten Demo. Wenn Herr Danielowski richtig gehandelt hätte, hätte er den Aufmarsch der Linken / Antifa verboten, aber da fehlt ihm offensichtlich in Anbetracht der Massen der Mut. Es war schon immer einfach, mit dem Strom auf " Kleine " einzudreschen. Ob jedoch die vor wenigen Tagen eingereichte Ersuchung auf eine Einstweilige Verfügung zum Marsch durch Göttingen von der NPD wird anhand der kurzfristigen und damit problematischen Umstellung der Sicherheitsbereiche wohl nicht genehmigt werden vom Verfassungsgericht.


Stadt untersagt Aufmärsche und Kundgebungen 07. März 2006
Zwei von Privatpersonen für Sonnabend, 13. Mai 2006, angemeldete Aufmärsche und Kundgebungen hat Oberbürgermeister Jürgen Danielowski am Dienstag, 7. März 2006, untersagt. Bei den Veranstaltern handelt es sich um den stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD sowie um ein Mitglied des Aktionsbündnisses „Freier Nationalisten“, das vor allem in Norddeutschland als Sammelbecken von Rechtsextremisten gilt. Der Oberbürgermeister begründet die Untersagungsverfügungen vor allem mit dem Hinweis auf die Erfahrungen während der letzten NPD - Demonstration am 29. Oktober 2005. Diese Erfahrungen ließen gleiche oder sogar größere gewalttätige Auseinandersetzungen und erneut die Beschädigung städtischen und privaten Eigentums erwarten.
Das ist wirklich ein Witz, welche Erfahrungen der Oberbürgermeister glaubt gemacht zu haben. Wer hat denn die städtischen Beschädigungen hervorgebracht ? Doch nicht Anhänger der NPD, sondern der Linken. Vielleicht sollte er mal die Realitäten zur Kenntniss nehmen und denen den Aufmarsch verbieten. Da kann man nur hoffen, das das Deutsche Recht klar ist und bleibt und denen, die friedlich demonstrieren wollen. dieses verbriefte Recht auch einräumt.


Weltweit erste Wikipedia - Academy in Göttingen 16.02.2006
Am 16. und 17. Juni veranstaltet der Verein Wikimedia Deutschland in Göttingen die weltweit erste Wikipedia-Academy. Die Veranstaltung richtet sich an Dozenten und Studierende aller Fakultäten und bietet Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge rund um das freie Enzyklopädieprojekt Wikipedia. Prominentester
Gast ist der Gründer der Wikipedia Jimmy Wales.
Anmeldungen zur Wikipedia-Academy sind ab sofort online unter der Adressehttp://www.wikipedia-academy.de möglich.Wikipedia-Academy: Projektziele und -hintergründeIn einem kürzlich erschienenen stichprobenartigen Vergleich zwischen der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia und der Encyclopaedia Britannica stellte die Wissenschaftszeitschrift Nature fest, dass Wikipedia eine nur geringfügig höhere Fehlerrate aufweist. Aus Sicht der Wikipedia ist dieses Ergebnis ermutigend, wenn berücksichtigt wird, dass es sich um ein sehr junges und damit in vielerlei Hinsicht noch verbesserungsfähiges Projekt handelt. Obwohl inzwischen viele namhafte Experten an der Wikipedia mitarbeiten, hängt der langfristige Erfolg der Wikipedia in hohem Maße davon ab, ob weitere qualifizierte Autoren gewonnen werden können.Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt „Wikipedia-Academy“ darauf ab, die Wikipedia stärker im akademischen Umfeld zu etablieren. In Workshops und Vorträgen werden praxisorientierte Einführungen in die Arbeitstechniken zur Erstellung und Verbesserung von Wikipedia-Artikeln für Studierende und Dozenten angeboten. Darüberhinaus bietet die Veranstaltung ein Forum zur Diskussion von Chancen und Problematiken des Einsatzes von freien Inhalten im Wissenschaftsbetrieb.


Georg - August Universität - Programmauszug Februar / März 2006
Donnerstag, 16.02.2006 17 - 20 Uhr
Vorträge und Podiumsdiskussion: Die erweiterte EU als Herausforderung für Wirtschaft und Wirtschaftspolitik
Zwei Göttinger Wirtschaftswissenschaftler referieren über den Zielkonflikt zwischen Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union und über die Rolle Südniedersachsen. Anschließend Diskussion mit Experten aus Politk und Praxis.
Veranstalter: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Uni Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Centrum f. Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft der Uni Göttingen
Ort: Neues Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, Ratssaal
Kontakt: 0551/39-14049
Samstag, 25.02.2006 14 - 16.30 und 17 - 18.15
Niedersächsische Landesrunde der 45. Mathematik-Olympiade: Begleitprogramm und Siegerehrung
Angeboten werden eine Ausstellung mit dem Titel " Mathematik zum Begreifen ", mathematische Basteleien sowie Vorträge. Das Institut stelle zudem seine Multimedia-Ausstattung vor. Im Anschluss findet die Siegerehrung für die Teilnehmer an der Landesrunde der Mathematik - Olympiade statt.
Veranstalter: Mathematisches Institut der Uni Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Verein Mathematik-Olympiade in Niedersachsen
Ort: Mathematisches Institut Bunsenstr. 3-5 (Begleitprogramm ab 14.00 Uhr), Wilhelmsplatz 1, Aula (Siegerehrung ab 17.00 Uhr)
Kontakt: 0551/39-7794 oder 9953422
Donnerstag, 02.03.2006 16.30 Uhr
Podiumsdiskussion: Was erwartet die Pädagogik von der Bildungspolitik und die Bildungspolitik von der Pädagogik ?
Teilnehmer: 
Dr. Wunder, Max-Träger-Stiftung Frankfurt
Prof.Dr.Merkens, Frei Uni Berlin und Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft Berlin
Pro.Dr.Terhart; Uni Münster und Institut f. Erziehungswissenschaft
Herr Holzapfel, Staatsminister a.D.
Veranstalter: Pädagogisches Seminar in Zusammenarbeit mit der Uni Frankfurt, Institut f. Pädagogik der Sekundarstufe
Ort: Wilhelmsplatz 1, Aula
Kontakt: 0551/39-14051
Samstag, 04.03.2006 11.00 Uhr
Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2006
Preisträger: Tassem Shimeles für die Internationalen Gärten Göttingen, Stiftung Interkultur, München
Programm: Grußworte und Laudatio Rede der Preisträger und Musik
Veranstalter: Stiftung Dr. Roland Röhl
Ort: Wilhelmsplatz 1, Aula
Kontakt: 0551/39-7922 und -7780
Donnerstag, 23.03.2006 - Samstag, 25.03.2006
Göttinger Workshop: Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Treffen von deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaftlern, um Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Außenwirtschaftstheorie und-politik zu präsentieren. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit und einen Überblick über neuere Entwicklungen, Fragestellungen und methodische Vorgehensweise in diesem Fachgebiet zu bieten.
Veranstalter: Volkswirtschaftliches Seminar und Centrum f. Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft der Uni Göttingen
Ort: Oeconomicum; Platz der Göttinger Sieben 3
Kontakt: 0551/39-7298



Keine weiteren NPD - Demos in Göttingen 03.02.2006
Klare Positionierung der Stadt Göttingen, vertreten durch den scheidenden Oberbürgermeister Danielowski: Eine weitere NPD - Demo wird es in Göttingen nicht mehr geben. Daher sind die 2 für den 13. Mai angemeldeten Demonstrationen reine Formsache, diese zu verbieten. Lt. Rechtsdezernent Meyer werden beide Anträge abgelehnt werden und auch notfalls alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden, um dieses durchzusetzen. Interessant seine Brgründung in diesem Zusammenhang: Aufgrund der gewalttätigen Ausschreitungen am 29. Oktober letzten Jahres glaubt er, das das Oberverwaltungsgericht seinem Antrag folgen wird. Dabei vergibßt er aber, das diese Ausschreitungen ausschließlich von radikalen Linken Gruppen begangen wurden, die NPD dabei absolut friedlich geblieben war und auch letztlich einen Demonstrationsabbruch zugestimmt hatte, obwohl die Polizei angeahlten ist, die Durchführung zu garantieren. Meyers weitere Ausführungen: Selbst wenn sein Antrag abgelehnt wird, wird es umfangreiche Auflagen geben. Damit meint er wohl, das die Auflagen so unmöglich sein werden, das die Demo von vorneherein sinnlos wird. Denn nach seiner Aussage lassen sich Demo und Gegendemo ehe nicht trennen. Vielleicht sollte er angesichts der Tatsachen vom 29. Oktober mal überlegen, die Gegendemo zu verbieten, denn offensichtlich ist bisher keine weitere angemeldet.


OB für längere Öffnungszeiten während der WM 2006
18. Januar 2006
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski will dem Göttinger Einzelhandel und der Gastronomie in der Stadt alle Chancen einräumen, ihre Öffnungszeiten während der Fußball - Weltmeisterschaft deutlich zu verlängern. Die vom Land Niedersachsen angekündigten Entscheidungsspielräume für die Kommunen wolle die Stadt Göttingen in vollem Umfang ausschöpfen, kündigte der Oberbürgermeister am Mittwoch, 18. Januar 2006, an. Handel und Gastronomie könnten dann selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang sie von diesen Möglichkeiten Gebrauch machten. Wegen der möglichen Verlängerung der Ladenöffnungszeiten zwischen 0.00 und 24.00 Uhr warte man noch auf einen entsprechenden Erlass des Landes, um dann anschließend selbst tätig werden zu können. Für die Öffnungszeiten der gastronomischen Betriebe ist nach den Worten Danielowskis allerdings bereits eine Verordnung zur Verkürzung der Sperrzeiten auf die Stunde zwischen 5.00 und 6.00 Uhr in der Zeit vom 1. Juni bis zum 15. Juli 2006 in Vorbereitung.
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„Wir wollen mit unserem Vorgehen einen Rahmen schaffen, innerhalb dessen Handel und Gastronomie nach eigener Einschätzung entscheiden und handeln können,“ sagte der Oberbürgermeister, der grundsätzlich gegen jede staatliche Reglementierung bei der Festlegung von Öffnungszeiten ist. Vergleichbare Regelungen in den Gemeinden und Städten des Landkreises würde er außerordentlich begrüßen.


Weltweit erster Telegraf zum Leben erweckt 18.01.2006

Quelle: www.pixelquelle.de
Measurement Valley, ein Verband von 39 Messtechnikunternehmen, und die Stadt Göttingen holen den Gauß-Weber-Telegrafen ins 21. Jahrhundert. Zwischen dem 14. und 23. Februar 2006 werden abends von 19.00 bis 23.00 Uhr mit Laserlicht Nachrichten an den Göttinger Nachthimmel geschrieben - in Fortsetzung der zahlreichen Aktivitäten in Göttingen zum „Gaußjahr 2005“.
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Dabei wird über den Dächern der Universitätsstadt mit einem grünen Laser die 1200 Meter lange Strecke nachgestellt, die die beiden Göttinger Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber 1833 mittels eines mühsam gespannten Draht überbrückten, um sich  täglich Nachrichten senden zu können. Sie schufen damit die weltweit erste elektromagnetische Datenfernübertragung. Sie entwickelten dabei den ersten Buchstaben-Code, mit dem auch der Measurement Valley Lasertelegraf seine Botschaften senden wird. Er war der Vorläufer des 1838 von Samuel Morse entwickelten Codes.
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Von der alten Sternwarte zum Nordturm der Johanniskirche im Zentrum der Stadt können interessierten Tüftler an jedem der Abende mit Block und Stift den Blick zum Himmel heben und die Signalfolge aus kurzen und langen Pulsen mitschreiben. Mit Hilfe des Codes, der nicht nur über einen Flyer verteilt wird, sondern auch auf der Measurement Valley-Homepage (www.measurement-valley.de) zum Download bereitsteht, kann die Nachricht entziffert werden. Wer seine Lösung innerhalb von 24 Stunden per eMail (telegraf@measurement-valley.de)   oder  Postkarte  an  Measurement  Valley schickt oder am 15./16. Februar auf der „measurement 2006 in der Lokhalle abgibt, kann täglich das Buch „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann gewinnen. Dem Gesamtsieger winken zwei Karten inklusive Bahnticket für das „phaeno“ in Wolfsburg.
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Der 1833 von Gauß und Weber installierte elektromagnetische Telegraf bestand aus Sender, Leitung und Empfänger. Der Sender war ein Induktionsapparat, bei dem durch Bewegen einer Spule auf einem Magnetstab kurze Stromimpulse erzeugt wurden. Diese Impulse wurden über die Drahtleitung zum Empfänger weitergeleitet. Als Empfänger diente wiederum ein Magnetstab in einer Spule. Die Ausschläge des Stabes wurden auf einen Spiegel übertragen, der sich nach links oder rechts bewegte.
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Die Leitung des Telegrafen blieb über zwölf Jahre über den Dächern der Stadt Göttingen aufgespannt, bis sie am 16. Dezember 1845 durch einen Blitzschlag zerstört wurde. Indem Gauß und Weber die Übertragung von Signalen ermöglicht hatten, gaben sie den Anstoß für die moderne drahtgebundene Telekommunikation mittels Übertragung von Sprache und Bildern. Heute alltägliche Technologien wie die Datenfernübertragung (DFÜ) - die unter anderem zentraler Bestandteil der heutigen messtechnischen Anwendungen ist - oder intelligente Navigationssysteme wie GPS haben ihren gemeinsamen Ursprung in der bahnbrechenden Erfindung von Gauß und Weber. Carl Friedrich Gauß lebte  und  arbeitete  über 50 Jahre in Göttingen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Wurzeln entwickelte sich die Universitätsstadt im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Messtechnikstandort in Deutschland.


Stadt gegen Land Niedersachsen 03.01.2006

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Gemeinsam mit zehn anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden hat die Stadt Göttingen Verfassungsbeschwerde gegen das Haushaltsbegleitgesetz 2006 des Landes eingereicht. Die von Prof. Dr. Hain (Universität Mainz) erstellte Antragsschrift ist am 29. Dezember vergangenen Jahres beim Niedersächsischen Staatsgerichtshof eingegangen. Neben Göttingen zählen zu den klagenden Kommunen u.a. die Städte Hannover, Oldenburg, Goslar und Wolfenbüttel. Die kommunale Verfassungsbeschwerde richtet sich im Kern gegen die Kürzung der Finanzausgleichsmasse durch das Land.
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Zum Hintergrund:
Bereits in früheren Entscheidungen hat der Niedersächsische Staatsgerichtshof den individuellen Anspruch jeder Stadt, Gemeinde oder Samtgemeinde sowie jedes Landkreises auf eine finanzielle Mindestausstattung bestätigt. Seit der letzten Entscheidung im Jahr 2001 hat sich die finanzielle Lage der Kommunen stark verschlechtert.
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Der Anspruch auf finanzielle Mindestausstattung richtet sich gegen das Land. Zum Inhalt dieses Anspruchs gehört auch, dass es den Kommunen möglich sein muss, freiwillige Selbstverwaltungsaufgaben für ihre Einwohner/innen wahrnehmen zu können. Diese Befugnis, die zum Kerngehalt der kommunalen Selbstverwaltung zu rechnen ist, wird wegen der Kürzung der Finanzausgleichmasse durch das Land Niedersachsen verletzt, weil es den klagenden Städten, Gemeinden und Samtgemeinden nur noch über die Aufnahme von Kassenkrediten möglich ist, diese Aufgaben wahrzunehmen. Andernfalls müsste der Umfang dieser Selbstverwaltungsaufgaben deutlich eingeschränkt werden. Wegen dieser erzwungenen Beschränkung ihrer Selbstverwaltungsmöglichkeiten sehen die klagenden Kommunen ihre verfassungsmäßigen Rechte als verletzt an.
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Mit den vom Land beschlossenen Veränderungen sind für die niedersächsischen Kommunen Kürzungen in Höhe von rund 150 Mio. Euro verbunden. Die beabsichtigten Kürzungen machen für die Stadt Göttingen einen Betrag von rund 1,7 Mio. Euro aus.


NPD Demo 29.10.2005 Göttingen
Am heutigen Tage fand eine von der NPD lange ordnungsgemäß angemeldete Demonstration in Göttingen statt. Dieser Termin war auch vom Verwaltungsgericht Göttingen bestätigt worden und trotzdem hatte man bis zuletzt versucht, der NPD das Recht der Demonstration abzusprechen, indem man willkürliche schwere Auflagen machte und die Demonstrationsstrecke so unattraktiv wie möglich gestaltete. Doch als das alles nicht half mußte sich auch der Oberbürgermeister, der Tage vorher noch in einer Pressemitteilung mit abfälliger Bemerkung eines " braunen Aufmarsches " gesprochen hatte, klein beigeben. Wohl war ihm vom Rechts- und Ordnungsdezernenten Wolfgang Meyer eröffnet worden, daß Klagen gegen die Demonstration keinen Sinn mehr machen würden, also sollte eine gewaltfreie Gegendemonstration eine " Stadt gegen Gewalt " präsentieren. Deshalb hatte man vorsorglich auch gleich um die 3800 Polizei-/SEK und andere Sicherheitskräfte aus dem ganzen Bundesland eingeladen, damit man den Scharen und ja so gewalttätigen NPD Demonstranten Herr werden konnte. Komisch war nur, daß eigentlich nur rund 500 NPD Demonstranten erwartet worden, also rund 8 Sicherheitskräfte pro NPD Anhänger ? Seltsam. Das war aber nicht die einzige wundersame Begebenheit an diesem besonderen Tag. Während sämtliche NPD Demonstranten aus peinlichste durch- und untersucht wurden, und obwohl einige der Anhänger noch nicht einmal eine Tasche bei sich hatten, alle Hosentaschen leeren mußten und sogar ein Taschenbuch durchgeblättert wurde, um wahrscheinlich einen Briefmarkensprengsatz zu finden, konnten auf der Seite der Linken, zu denen über 1000 Autonome ebenfalls aus dem ganzen Bundesgebiet eingereist waren, mitnehmen was sie dabeihatten. Auch wurde hier nicht auf mitgebrachte Fahnen oder Aufnäher an der Kleidung geachtet, während bei der NPD jede Fahne penibel genau ausgerollt werden mußte und mit Lupenblick jede Einzelheit kontrolliert wurde, Kleinigkeiten wie der Name der Vereinigung mußten mit Klebeband überklebt werden. Ach, und die Sache mit der Vermummung, keine Sonnenbrille in Verbindung mit Kapuzensweatshirt übergezogen, so hatten sich dann auch die NPD Anhänger frei am Kopf präsentiert, nicht so bei den Linken. Selbst in vorderster Reihe viele mit Sonnenbrille und hochgezogenem Kapuzensweat, besonder Regeln gelten halt nur für die, die man nicht haben will.
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Nachdem sich die zuletzt rund 250 NPD Demonstranten im abgesperrten Bahnhofsvorplatz zusammengefunden hatten, machten sie sich auf der neuen Strecke auf den Weg. Vorab 2 Einheiten und hintendran 2 Einheiten von Polizeigruppen, vorneweg Polizeiwagen, und siehe da: Nur nach wenigen 100 m auf Höhe Nikolausberger Weg / Kreuzung Goßlerstraße hatten Linke Gruppen die Straße mit brennenden Müllcontainern, Holzplanken, Fahrradständern, herausge-
rissenden Verkehrsschildern und Mülltonnen blockiert und diese entzündet. Und damit nicht genug: Alle weiteren 50 - 100 m waren erneut Straßensperren in ähnlicher Form aufgebaut, teils brennend, teils nur aufgetürmt, und trotz eines derart großen Aufgebot von Sicherheitskräften, keiner will´s gemerkt haben. Lt. Auskunft von Anwohnern waren die ersten Blockaden zu diesem Zeitpunkt schon fast 1 Stunde präsent, wie kommt es da, das keine Polizei das gemerkt hat, wieso wurde die Strecke nicht abgesichert, was bei jeder anderen Demo gemacht würde, keine Räumkommandos oder Fahrzeuge, keine Wasserwerfer und anderes, plötzlich waren die Massen an Sicherheitskräften so hilflos und überrascht, und das, obwohl sich Hunderte von Sicherheitskräften schon längere Zeit auf Höhe des Unigeländes aufgehalten und dieses abgeriegelt hatten. Kann es sein, daß diese Blockaden gerade recht waren, damit der " braune Aufmarsch ", wie unser Herr Oberbürgermeister zu sagen beliebte, zum Stoppen kommen mußte ? Das war doch perfekt, besser konnte es gar nicht passieren, um die Demo sozusagen hintenrum zu blockieren. Die Aussage vom Polizeipräsidenten im Zeitalter von Handys und WLAN, das der Organisationsgrad überraschend war, kann nur als Ausrede gewertet werden, wir selbst haben an verschiedenen Schlüsselpositionen teils vermummte Personen mit Handys gesehen, die Nachrichten über Aktivitäten der Polizei weitergegeben haben, komisch auch hier, das die Polizei nie was mitbekommen hat. Da nützte auch der laufstarke Einsatz der SEK Einsatzgruppe nichts, die zuerst die Goßerstraße herunterlief, dann dem Kreuzbergring herauf bis zur oberen Kreuzung, dann aber stoppte, weil außer diversen Sperren auf den Straßen nichts zu finden war. Zu der Demo ist weiter zu sagen, daß die dann von der Polizei bestimmten Kurzstrecke der NPD und späteren Auflösung der Demo keinesfalls dem Recht einer Demonstration gleichgekommen ist, weil ihr einfach nicht zu ihrem Recht verholfen wurde. Hier wurden viele Parallelen zur Berliner Demo sichtbar, wo ebenfalls die Linken einfach die Marschroute blockiert hatten und trotz der massig angetretenen Polizei die Route einfach nicht freigemacht wurde und die NPD ohne sich einen Meter bewegt zu haben nach der Kundgebung wieder abziehen mußte.
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2x Fazit ist aus der Sache zu ziehen: Zum einen muß sich die NPD überlegen, in Zukunft immer als Verlierer bei Demonstrationen dazustehen, obwohl sie alle Regeln und Hürden, und waren sie noch so hoch, gemeistert hat, aber nicht zu dem demokratischen Recht gekommen sind, dieses auch auszuführen und notfalls dafür zu kämpfen mit allen Mitteln, denn auch für Personen, die es nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen: Die NPD ist derzeit eine rechtsstattlich anerkannte Partei und hat somit die gleichen Rechte wie alle anderen Parteien, die sich demokratisch nennen. Der 2. Punkt: Die NPD sollte sich bei nächsten Demonstrationen wohlweißlich eine besondere Vorgehensweise überlegen,denn eines ist klar: Das beim nächsten Mal mit allen Mitteln verhindert wird, das eine Demo überhaupt genehmigt wird. Und dazu ist den angeblich rechtsstaatlichen Parteien und Organisationen jedes Mittel recht.
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Desweiteren ist zu sagen, das die Aussagen des Herrn Oberbürgermeisters in keinster Weise eingetreten sind, d.h. von einer friedlichen Gegendemonstration kann ja wohl nicht gesprochen werden, seine angestrebte " Stadt ohne Gewalt " kann er derzeit wohl vergessen, aber NICHT wegen der NPD, sondern das haben ihm die Linken und deren Autonome kräftig versalzen mit ihren Aktionen auf den Straßen, Löschfahrzeugen, die sie mit Steinen beworfen haben und Polizisten, die sie verprügelt haben. Die derzeit angesetzten Kosten von rund 150.000 Euro hat er ebenfalls denen zu verdanken, ganz zu schweigen von den Kosten des Einsatzes der Sicherheitskräfte und Gerät. Doch diese Tatsachen scheinen einige Fernsehsender irgentwie übersehen zu haben, es passt eben nicht ins Bild der Sender, das die NPD Anhänger " so artig " demonstriert haben, sondern die Linken Krawalle erzeugt haben. Während der Krawalle sind nach Angaben der Stadtverwaltung über 100 Abfallbehälter zerstört worden, darunter 16 Metallbehälter mit einem Volumen von 1.100 und sieben Kunststoff - Container mit 770 Liter Volumen. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro. Zwölf Arbeiter der Stadtreinigung Göttingen mussten am Wochenende Sonderschichten einlegen, um mit elf Fahrzeugen rund 19 Tonnen Brandrückstände und andere Abfälle abzutransportieren. Der städtische Baubetriebshof hat ebenfalls begonnen, die während der Krawalle entstandenen Straßenschäden aufzunehmen und zu beseitigen. Sie betreffen nach ersten Erkenntnissen rund 500 m² Straßendecke und Pflasterarbeiten auf 60 m². An rund 50 Standorten müssen Absperreinrichtungen wie z. B. Baken ersetzt werden. Die Reparaturkosten können nach ersten Schätzungen ca. 45.000 Euro ausmachen. Die Bilanz der Berufsfeuerwehr Göttingen bezieht sich im Zusammenhang mit den Demonstrationen u.a. auf 13 Einsätze mit Rettungswagen. Feuer - Einsätze waren ab ca. 12.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags nahezu pausenlos zu leisten. An einem Fahrzeug der Feuerwehr entstand durch Wurfgeschosse ein Schaden von 8.000 Euro.

Der Göttinger Extra Tip als NPD - Feind statt demokratisch und neutral
Auch der Göttinger Extra Tip zeigt sich in der Berichterstattung vom Sonntag in klarer politischer Richtung gegen die NPD. Da heißt es zum Beispiel gleich auf der Titelseite (Zitat): Vor diesem Tag hatte Göttingen Angst. Vor allem die Polizei! Und das war nicht ganz zu unrecht ... Gestern war der Tag des Aufmarsches der NPD in Göttingen und trotz massivem Polizeiaufgebotes kam es zum Straßenkampf.

Das liest sich ja gerade so als ob das, was man der NPD und den Anhängern immer nachsagt, voll und ganz eingetroffen sei - Gewälttätigkeit gegenüber der Polizei. Das soll auch so verstanden werden, ist aber falsch. Nicht die NPD hat zu irgentwelchen Gewaltmaßnahmen gegriffen, sondern die Linken, genaugesagt Teile davon, die sich in der Antifa wiederfinden. Das Göttingen Angst gegenüber den Linken hatte, das konnte man nirgends lesen. Schlechte Stimmung, insbesondere im Extra Tip, wurde ausschließlich gegenüber der NPD gemacht, die sich soweit ausweitete, das man beim Extra Tip doch tatsächlich glaubte, mit Leserumfragen eine genehmigte Demo kippen zu können. Soweit ist es aber in einer Demokratie noch nicht, denn so wie der Extra Tip versuchte, Stimmung gegen die NPD zu erzeugen und entsprechend Gegner zu einer Unterschrift zu bewegen kann genauso eine Unterschriftenaktion pro NPD gestartet werden, es gibt in der Bevölkerung genügend Leute, die zumindest Teile des NPD Programms unterstützen, insbesondere dafür sind, das Parteien, die ihr gesetzliches Recht auf Demo anmelden, das auch ungehindert ausführen dürfen. Tag des Aufmarsches der NPD, trotz massivem Polizeiaufgebot Straßenkampf - Erstens in Bezug auf gerade mal rund 250 NPD Anhänger kann wohl kaum von Aufmarsch gesprochen werden, zweitens kein Wort, mit wem es denn zum Straßenkampf kam. Natürlich nicht, es soll ja der Eindruck entstehen, die NPD wäre darin verwickelt gewesen.
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Genauso auf der Seite 7 der Bericht über die Darstellung des Polizeipräsidenten, deren Aussage zumindest teilweise nicht glaubwürdig ist: Er sei überrascht gewesen von der Militanz Teile der Linken, hat aber fast 4000 Polizisten die offensichtlich nichts anderes zu tun hatten, alle sich im und ums Bahnhofsgelände aufzuhalten, anstatt die Strecke zu sichern. Es war doch offensichtlich, daß alles versucht würde, die Demo zu verhindern (Berlin läßt grüßen). Was damit die Genehmigung des Oberverwaltungsgerichtes für die NPD zu tun hat, wird sein Geheimnis bleiben: Hat die NPD die Unruhen hervorgerufen oder die Linken ? Wären die Beschädigungen und daraus resultierenden Schadenssummen von der NPD verursacht worden, wer wäre dafür aufgekommen ? Die Stadt oder hätte man das der NPD Parteiführung auferlegt ? Das wäre aber sicherlich ein Grund gewesen, hart gegen die NPD vorzugehen und damit alle Bestätigungen zu finden, daß eben diese gewälttätige NPD es zu verbieten gilt. Nun sind aber die autonomen Linken ausgerastet; werden nun diese verboten, verpönt oder sonstwie zur Rechenschaft gezogen ? Kein Wort davon. Das ist auch verständlich, weil es vielen Personen geradezu entgegengekommen ist, das die Demo blockiert wurde. Dafür nimmt man schonmal ein paar zehntausend Euro Kosten in Kauf.
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Hier erst einmal alle von uns gemachten Fotos - Einfach auf die Grafik klicken:



13. Oktober 2005
Ball der Universität 2005: Musik, Show und Entertainment für eine lange Ballnacht

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Das große Fest der Georgia Augusta findet am 19. November in der Stadthalle Göttingen statt
(pug) Mitreißende Musik, Showeinlagen und anspruchsvolles Entertainment erwarten die Gäste beim diesjährigen „Ball der Universität“, der am Sonnabend, 19. November 2005, stattfindet. Die turbulente Tanznacht in der Stadthalle Göttingen startet um 20 Uhr und bringt Studierende, Lehrende und Mitarbeiter gemeinsam
aufs Parkett. Herzlich eingeladen zu diesem Fest sind auch Freunde und Förderer der Universität sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Der Präsident der Universität Göttingen, Prof. Dr. Kurt von Figura, wird den Ball um 20.15 Uhr eröffnen und die Gäste begrüßen. Auf der Hauptbühne im Großen Saal spielt in diesem Jahr die renommierte City Live Band aus Wiesbaden, die aktuelle internationale Popmusik mit Rock, Blues und Soul, aber auch Standards und Evergreens präsentiert. Auf vielfachen Wunsch wieder mit dabei ist XYJazZ: Die Bigband der Universität wird auf der Bühne im Parkettfoyer für den richtigen Sound aus Swing und Soul sorgen. Am späteren Abend wird dort außerdem Yamambó, eine Band mit kolumbianischen und deutschen Musikern, mit ihrem Mix aus Salsa, Merengue und Rumba zu hören sein. „It‘s Soul Time“ heißt es dann um Punkt 0 Uhr auf der Bühne im Großen Saal. Die aus Los Angeles stammende Sängerin Sherlyn Whittiker, die ihre musikalischen Wurzeln in der amerikanischen Gospelszene hat, bietet eine stimmgewaltige Mitternachtsshow. Für ihre Begleitung sorgt die City Live Band. Durch das Ball-Programm, das für die Gäste im Laufe des Abends weitere überraschende Showeinlagen bereithält, führt Andrea Strube, Schauspielerin am Deutschen Theater in Göttingen. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 25 Euro, für Studierende 15 Euro. Auf Wunsch sind gegen eine Gebühr
Tischreservierungen im Großen Saal möglich. Karten sind beim Ticket-Service des Göttinger Tageblattes, Jüdenstraße 13, und am Info-Schalter in der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben 4, erhältlich.


Lidl - Demoaktion 22.09.2005
Lidl - Kundenwoche 19.09. - 24.09.
Aufgrund verschiedener Vorkommnisse in bundesweiten Lidl - Märkten, die die Arbeitsbedingungen Rechte der Lidl - Mitarbeiter betreffen, wurde von Ver.di vor längerer Zeit unter Mitarbeit diverser Mitarbeiter von Lidl das sogenannte Lidl - Schwarzbuch entwickelt, das jede Menge Tatsachenberichte von eben den Mitarbeitern enthielt, was alles so in ihrer Arbeitszeit abgeht, unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen (verweigerte Toilettenpausen, Behinderung vor / bei Betriebsratswahlen, Scannerquoten). Lt. Ver.di soll das soweit gehen, das Lidl einzelne Filialen schließen würde, wenn Betriebsratswahlen durchgeüfhrt würden, Mitarbeiter würden unter fadenscheinigen Gründen fristlos entlassen, wenn sie sich zu sehr für ihre Rechte einsetzen und anderes mehr. Da sich die Lage der Beschäftigten bisher nicht großartig geändert hat, hat Ver.di nun eine sogenannte Lidl - Kundenwoche ins Leben gerufen, die an Ver.di Mitglieder mit Lidl - Kunden verteilt wurde. Diese soll möglichst in dieser Woche in Lidl - Märkten den Beschäftigten als Solidaritätsbeweis abgegeben werden. Die Frage, die sich da stellt, und übrigens nicht nur in dieser Unternehmenskette: Bilig auf Kosten der Mitarbeiter ? Inzwischen ist das brisante Thema auch von verschiedenen Fernsehsendern aufgegriffen worden, viele der " Angriffe " und Berichte wurden von der Lidl Zentrale als falsch und übertrieben zurückgewiesen. So besteht zum Beispiel die Aussage der Zentrale, das Abmahnungen an Mitarbeiter nicht vergeben werden, Ver.di liegt aber mindestens eine Abmahnung vor und Aussagen von Mitarbeitern, das es diese eben doch gibt.

Vor dem Lidl - Markt in Rosdorf

Am Donnerstag wurde nun eine Aktion in Verbindung mit Attac bei der Lidl - Filiale in Rosdorf durchgeführt. Hier wurden durch Handzettelaktionen, Verteilung von Lidl - Chips, Aufklärung der Kunden über die Aktion, Infostände von Attac und Ver.di und eine privisorische Sperre der Einfahrt zum Lidl Markt auf die Situation aufmerksam gemacht (Hallo Niedersachsen berichtete). Hier ein paar Fotos von der gelungenen Aktion:

Infostände für die Kunden

Motivierte " Aktionisten " und interessierte Kunden

Michael Böhm / Sekretär Ver.di Süd - Niedersachsen an der Schranke und beim Interview mit dem NDR

Vergeblich versucht eine Lidl - Führungskraft, die " Aktion Schranke " aufzulösen

Jeder Autofahrer muß anhalten und bekommt die Infos + Chip


14. September 2005
Begrüßung der Studienanfänger im Wintersemester: Peter Kloeppel hält Festvortrag
RTL-Chefredakteur und Alumnus der Georg-August-Universität zu Gast bei der Immatrikulationsfeier
(pug) Mit einer festlichen Begrüßungsveranstaltung werden die neuen Göttinger Studierenden im Wintersemester 2005/2006 an der Georg-August-Universität empfangen. Universität und Studentenwerk laden gemeinsam zur offiziellen Immatrikulationsfeier am Montag, 17. Oktober 2005, ein. Die Vizepräsidentin der Georgia Augusta, Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, wird die Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) am Platz der Göttinger Sieben, Hörsaal 011, um 13.30 Uhr begrüßen. Den Festvortrag hält in diesem Jahr ein prominenter Alumnus der Universität Göttingen: RTL-Chefredakteur
Peter Kloeppel, ehemaliger Göttinger Student der Agrarwissenschaften, berichtet in seinem Vortrag „Vom Ferkelstall ins Fernsehstudio“ aus seinem Universitäts- und Berufsleben. Grußworte sprechen der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), Andreas Sorge, und der Vorstandsvorsitzende des Studentenwerks Göttingen, Prof. Dr. Jörg Magull. Für das musikalische Begleitprogramm sorgt UniRoyal, die Combo des Studentenwerks. Im Anschluss an die Festveranstaltung lädt das Studentenwerk die Studienanfänger im Foyerbereich des ZHG zum Sektempfang und einem kleinen Imbiss ein. Dort präsentieren im Forum Studium mehr als 40 Einrichtungen der Universität und des Studentenwerks sowie Kunst- und Kulturinitiativen der Stadt Göttingen ihre Angebote zum Thema Beratung, Betreuung und Kultur.


12. September 2005
Knobel-Wettstreit für die ganze Familie: Mathematik baut Brücken
Mathematisches Institut der Uni Göttingen ruft Lehrer, Schüler und Eltern zum Tüfteln auf
(pug) Zum ersten Mathe-Wettstreit für die ganze Familie lädt das Mathematische Institut der Universität Göttingen alle interessierten Schüler, Lehrer, Eltern und Knobelfreunde ein. Der Wettbewerb am Donnerstag, 15. September 2005, ist zugleich Startschuss für die 45. Mathematik-Olympiade in Niedersachsen. Im Mittelpunkt des Göttinger Wettstreits steht der Bau einer sich selbst tragenden „mathematischen“ Brücke über den Wassergraben am Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) auf dem Geisteswissenschaftlichen Campus. Mehrere Teams stehen vor der Aufgabe, eine Brücke ohne Nägel und Seile aus gleichgroßen Holzstücken zu konstruieren. Anschließend messen die Teilnehmer in Mannschaften ihre Knobelkräfte beim Lösen kniffliger Aufgaben. Für alle Besucher ist auf der Rasenfläche vor der SUB die Ausstellung „Mathematik zum Begreifen“ mit mathematischen Objekte zum Tüfteln und Raten aufgebaut. Nach der abschließenden Siegerehrung wird das „olympische Feuer“ der Mathematik-Olympiade entzündet. Dazu formen die Wettbewerbs-Teilnehmer mit Kerzen das Gaus‘sche 17-Eck, das gleichzeitig Wettkampf-Logo ist. Der Mathe-Aktionstag für die ganze Familie findet am Donnerstag, 15. September 2005, auf der Rasenfläche vor der Universitätsbibliothek, Platz der Göttinger Sieben 1, statt und beginnt um 16 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird der Aktionstag in das Foyer der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben 4, verlegt. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Stiftung Niedersachsen Metall. Um Anmeldung für den Mannschaftswettbewerb im Knobeln wird unter Telefon (0551) 9 96 03 64 oder e-mail: mo@math.uni-goettingen.de gebeten. Teilnehmen können alle Mathematik-Interessierten ab acht Jahren.


Angela Merkel zu Gast in der Göttinger Lokhalle 08.09.2005

Führen durch die Sendung: Andreas Cichowicz (NDR) und Jörg Schönenborn (WDR)
Keiner hat´s gewußt und doch sind einige gekommen: Am heutigen Tage veranstaltete der NDR in der Göttinger Lokhalle eine Wahlarena, die als Gast Frau Merkel, Kandidatin für das Bundeskanzleramt, hatte. Weder auf den CDU Webseiten, auf den Seiten von Frau Merkel, auf den Lokhallen - Seiten noch in der örtlichen Presse war der Termin im Vorfeld angekündigt worden, so große Verwunderung bei den anwesenden Personen zur Podiumsdiskussion einen Tag vorher in der Reformierten Gemeinde Göttingen darüber. Doch hatte der NDR es irgentwie geschafft, einen elitären Kreis hauptsächlich Göttinger Bürger zusammenzubringen, die im Vorfeld über den NDR Fragen an Frau Merkel einreichen konnten.

Hohe Sicherheit mit viel BGS und Polizei auf dem Gelände --- und auch Gegner, die tapfer auf die Ankunft warteten
Lt. externer Informationen waren diese gesammelt, nach verschiedenen Kriterien ausgesucht und dann entsprechende Personen eingeladen worden, an der Diskussionsrunde teilzunehmen. Dabei auch der Spitzenkandidat für Göttingen, Herr Hartwig Fischer (CDU) und Frau Frels (CDU) waren, wenn auch weniger an den Fragerunden beteiligt.

Die Eckpunkte der Aussagen von Frau Merkel, die in der knapp 90 minütigen Sendung getätigt worden sind, werden wir hier in 2 - 3 Tagen veröffentlichen, nachdem wir die Sendung ausgewertet haben. Bis dahin schon mal ein paar Impressionen vor der Sendung, die im übrigen live auf NDR, HR3, RBB, Phoenix und WDR übertragen worden ist.

Wartebereich in der Lokhalle für die Gäste (Bild links)
Diese 7 jungen Leute wollen Frau Merkel knallharte Fragen stellen (Bild Mitte und rechts)

Jetzt aber schnell die besten Plätze sichern, und die sind sicherlich nicht hinter dem Rücken von Frau Merkel

Ein paar Studioimpressionen

Sicherheit auch im Studio (links) Schnell nochmal abtupfen bei der Hitze (rechts)

Das Brgrüßungskonzept liegt schon parat, es kann losgehen
Eintreffen der Kanzlerkandidatin: Kurz vor Beginn der Sendung

Frau Merkel mit der NDR Pressebetreuerin Iris Bents (Bild Mitte)

Frau Merkel mit den beiden Chefredakteuren Andreas Cichowicz (NDR) und Jörg Schönenborn (WDR)


Die Reformierte Gemeinde Göttingen lud ein 07.09.2005
Wahlkampf allerorts, da lassen es sich die Politiker nicht nehmen und nutzen alle Chancen, sich in der einen oder anderen Runde zu präsentieren, insbesondere dann, wenn man politische Gegner für Mißstände verantwortlich machen kann. In dieser illustren Runde, die von rund 120 anwesenden Zuschauern verfolgt wurde, waren anwesend:
Thomas Oppermann (SPD)
Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen)
Norbert Ullrich (FDP)
Sabine Lösing (Linkspartei)
Hartwig Fischer (CDU)

Die Moderation hatte Martin Gertenbach vom DGB Region Südniedersachsen - Harz übernommen. In der fast 120 minütigen Diskussionsrunde zeigt sich eine sichtliche Interessiertheit aller Beteiligten, die Zuschauer brachten in der Fragerunde über 30 Fragen ein, die fast alle Bereiche der Politik berührten und nicht selten persönliche Verhältnisse mit konkreten Beispielen ansprachen.

Natürlich war Hartz IV eines der brennenden Themen, Arbeitnehmerrechtekürzung, Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich, Rentenversicherung, einfach alle heißten Themen fanden sich auf dem Podium wieder. Wie sich die einzelnen Vertreter ihrer Parteien geschlagen haben und welche Kernaussagen getätigt worden sind, erfahren Sie hier.

Jürgen Trittin 
(Bündnis 90/Die Grünen)
Die sozialen Sicherungssysteme müssen so gestaltet weden, daß sie finanzierbar bleiben. Dazu gehörte der bittere Kern, Arbeitslosengeld + Arbeitslosenhilfe zusammenzulegen. Mit Hartz IV sollen Anreize für die Aufnahme von Tätigkeiten gesetzt werden. Der Sozialstaat soll reformiert werden, aber nicht zerschlagen werden. Dazu gehört es zu verhindern, daß die Tarifverträge zeschlagen bzw. ausgehebelt werden. Wenn man verhindern will, daß eine Vollzeitkraft mit 600 Euro netto nach Hause geht, muß ein Mindestlohn eingeführt werden. Thema Antidiskriminierungsgesetz: Im Bundesrat hat die FDP / CDU das Gesetz verhindert, weil die Grünen einige Änderungen wollten. Ich will Ihnen mal sagen, was wir gemacht haben: Es ist eine Schande, das Behinderte der Zutritt in Kinos/Restaurants oder Hotels verweigert werden kann, weil man unterstellt, sie würden andere Gäste stören. Das hat die Grünen aufgeschüttelt, die CDU wollte das nicht. Auf Anfrage einer Zuschauerin, wo eine weitere Flexibilität in Ihrer Tätigkeit als Krankenschwester noch möglich sei, da sie schon in 3 Schichten arbeiten würde, auch Wochenende, unterschiedliche Bezahlungen, antwortet Herr Trittin: Flexibel heißt bei der FDP / CDU: Ihre Nacht/Schichtzuschläge werden besteuert. Thema Steuerflucht: Es ist nicht hinnehmbar, daß zum Beispiel ein Herr Müller von Müllermilch hier Geld macht, ins Ausland geht und hier keine Steuern zahlt.

Thomas Oppermann 
(SPD)
Gemeinsam erarbeiteter Wohlstand muß gerecht verteilt werden. Wer isch wenig leisten kann muß Hilfe bekommen und unterstützt werden. Bedürfnis nach Verteilungsgerechtigkeit, es sollen nicht die Reichen bekämpft werden sondern die Armut, und die Reichen können helfen. Der Sozialstaat soll erhalten werden, dazu gehört der Kündigungsschutz und die Mitbestimmung. Die FDP / CDU will Gewerkschaften ausschalten, das ist falsch. Thema Hartz IV / Arbeitslosenzahlen: Helmut Kohl hat in den letzten Monaten seiner Regierungszeit 100.000 Beschaffungsmaßnahmen gemacht, und heute sind die Sozialhilfeempfänger in den Statistiken. Das Einkommen der Sozialhilfeempfänger ist um 10 % gestiegen seit Hartz IV, außerdem haben Sie Anspruch auf Vermittlung und Jobs. Thema Lage Göttingen: In Göttingen gibt es derzeit 300 1 Euro Jobs auf freiwilliger Basis (Zwischenruf aus dem Publikum, das stimme nicht). Auskunft Bundesagentur für Arbeit Göttingen Herr Stelter/Frau Radtke: Im Klinikum sind die Gelder um 5 Millionen gekürzt worden, 12 Millionen in der Hochschule Göttingen, das sind 1000 Jobs, desweiteren Blindengeldkürzungen. 1000 Lehrplätze sind nicht besetzbar, und dann noch Kürzungen auf Bundesebene, wie soll das funktioneren, CDU will Staat von New Orleans. 

Norbert Ullrich 
(FDP)
Eingangsfrage von Herrn Gertenbach: Welche Spielregeln sollen bei sozialen Belangen gelten (Beispiel der Vorschläge von Herrn Westerwelle in diesen Bereichen)? Nach einigen Unmutsäußerungen aus dem Publikum die Retoure von Herrn Ullrich: Offensichtlich mögen einige DGB Angehörige Westerwelle nicht. Darauf Herr Trittin: Nicht nur die !!!

40.000 - 50.000 Unternehmenspleiten müssen verhindert werden, ebenso 5 Millionen Arbeitslose. Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr Wachstum. Beim Kündigungsschutz sollen Änderungen erfolgen - nicht die die draußen sind sollen draußen bleiben und die die drin sind drin bleiben. Das Steuerrecht soll reformiert werden. Ein Beispiel: Ein Unternehmensberater arbeitet 80 Stunden / Woche und verdient 14.500 Euro / Monat. Er muß 70.000 Euro Steuern zahlen/Jahr. Wenn er 100.000 in Windkraft einzahlt, zahlt er keine Steuern mehr. Derzeit Verstaatlichung im Gesundheitswesen. 1600 Zahnarzthelferinnen in Niedersachsen sind arbeitslos weil 40 Millionen Euro an ärtzlichen Leistungen ohne Vergütung getätigt werden. Es soll eine komplette Umstellung auf private Versicherung gemacht werden mit Grundsicherung für alle, flexibel für jeden in allen anderen Fällen. Kindergarten: Anstatt staatliche Geldförderungen der Kindergärten Gutscheine für Eltern, die sich selbst um die Wahl der Kindergärten kümmern sollen.


Sabine Lösing 
(Linkspartei)
Wir sind für einen radikalen Politikwechsel, möchten antineoliberale Politik machen. Eine Koalition mit anderen Parteien - da muß sich draußen was ändern. Herr Oppermann hat für den Sozialstaat gesprochen, die Politik der SPD spricht dagegen. Koalition nein, z.B. Kein Spielraum mit den Grünen bei Hartz IV, z.B. Kündigungsschutz aufheben mit der FDP, Entmachtung der Gewerkschaft und Freiräume in den Arbeitnehmerrechten. Die Ökonomie ist für die Menschen, nicht umgekehrt. Es wird eine Sachzwangpolitik betrieben, weil die Kassen leer sind. Im öffentlichen Bereich werden immer mehr Arbeitsplätze abgebaut, 2 Krankenschwestern machen heute die Arbeit von dreien. Es ist die Politik des Kapitals, was die Handlungen der derzeitigen Regierung lenkt. Gerade Arbeitslose mit geringem Einkommen bringen Geld in den Binnenmarkt ein. Mehr Geld in den Portemonnais der Leute bringt Wachstum. 

Hartwig Fischer 
(CDU)
Auf die Eingangsfrage von Herrn Gertenbach, wie die CDU mit Armut umgehen würde, antwortet Herr Fischer: Richtige Armut gäbe es nur in Afrika, da würden 30.000 Kinder täglich sterben. Bei zum Beispiel 1574 Euro Einkommen nach Arbeitslosengeld II bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern kann ich keine Armut erkennen. 
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Bürokratieabbau: Alleine die Bürokratie verschlingt 43 Millarden Euro im Jahr. 
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Steuern: Die Steuerreform soll Steuersätze zwischen 12 - 39 % beinhalten. Alle müssen zahlen. 
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Wachstum: 1 % Wachstum bringt 9 Millarden zusätzliche Einnahmen bei Steuern bzw. Sozialabgaben. Wenn Wachstum nicht gemacht wird, werden wir in eine Spirale nach unten kommen. 
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Kündigungsschutz: Der Kündigungsschutz soll aufgehoben werden für Betriebe bis 20 Personen bei Personen, die neu dazukommen. 
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Tarifvertrag: Der Arbeitgeber kann am besten mit Arbeitnehmern betriebliche Veränderungen verhandeln wenn betriebliche Notwendigkeiten anstehen, um tarifliche Regelungen zu ändern. 
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Liberialisierung Welthandel: Die vollkommende Freigabe wird nicht erfolgen. Wenn wir den Leuten in ihren Ländern keine Perspektive geben, kommen sie zu uns.
Die Redebeitragsausschnitte / Zitate wurden live mitgeschrieben, jedoch für Fehlinterpretation keine Gewähr, gerne nehmen wir Korrekturen entgegen
Diese Statements geben keine Aussage über die Vollständigkeit der Redebeiträge


Pressemitteilung Georg August Universität 01.09.2005
Erste Himmelsaufnahmen des SALT-Teleskops - Universität Göttingen beteiligt
Southern African Large Telescope nimmt mit „First-Light“ Deklaration wissenschaftliche Arbeit auf
(pug) Genau fünf Jahre nach der Grundsteinlegung wurden mit dem Southern African Large Telescope (SALT) die ersten Himmelsaufnahmen gewonnen. Dieser Schritt wird von den Astronomen als „First Light“ bezeichnet. Die Georg-August-Universität Göttingen ist mit dem Institut für Astrophysik als einzige deutsche
Forschungseinrichtung an diesem Projekt beteiligt. Sie trägt zusammen mit dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium (MWK), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der VolkswagenStiftung vier Prozent der Kosten. „First Light“ markiert den Zeitpunkt des Beginns der wissenschaftlichen
Arbeit des Projekts und das Ende der erfolgreich abgeschlossenen Bauphase. SALT - mit einem Spiegeldurchmesser von elf Metern - ist das größte optische Einzelteleskop auf der Südhalbkugel der Erde und genauso groß wie das Hobby-Eberly Teleskop in Texas. Beide Teleskope sind damit die größten der Welt. Die Bilder, die während der ersten Probephase aufgenommen wurden, zeigen die Operationsbereitschaft des Teleskops und der zugehörigen Kamera SALTICAM. Im Internet sind die Aufnahmen unter http://www.saao.ac.za/~sbp/firstlight.html veröffentlicht.
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Prof. Dr. Wolfram Kollatschny, der das Projekt am Institut für Astrophysik Göttingen betreut und Vorstandsmitglied im SALT Projekt ist, erklärt: „In den kommenden Jahren werden die Astrophysiker am SALT Teleskop spannende und aufregende Fragen bearbeiten, die von der Suche nach fernen Planetensystemen
bis zur möglichen Entdeckung der ältesten Galaxien und Quasare im Universum reichen.“ Mit dem SALT Teleskop könnte man nach Angaben des Wissenschaftlers noch das Licht einer einzigen Kerze auf dem Mond entdecken. „Neben den astrophysikalischen Ergebnissen ist bei diesem Projekt auch die enge wissenschaftliche
und menschliche Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern – darunter zahlreichen Eliteuniversitäten – von enormer Bedeutung“, so der Astrophysiker. SALT ist ein Gemeinschaftsprojekt der Republik Südafrika, mehrerer Spitzenuniversitäten der USA, der Georg-August-Universität Göttingen sowie Hochschulen aus Polen, Neuseeland und Großbritannien. Das SALT Teleskop-Projekt wurde innerhalb eines fixierten Budgets von 20 Millionen Dollar erstellt, von denen Südafrika 34 Prozent und die amerikanischen Universitäten 44 Prozent trugen.



Ein großer alter Sternhaufen am Außenrand der Milchstraße in einer Entfernung von ca. 15.000 Lichtjahren. Er besteht aus vielen hunderttausend Sternen, die über ein Raumgebiet
von mehr als 100 Lichtjahren verteilt sind.

Der Lagunennebel ist 3.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Gegenwärtig werden in dieser Region heiße, junge Sterne geboren. Diese Sterne regen die Gaswolken in ihrer Umgebung an und bringen
sie zum Leuchten.

Der Grundstein wurde im Jahr 2000 an dem Ort Sutherland in der Karoo-Wüste in Südafrika gelegt, an dem seit den siebziger Jahren einige kleinere Teleskope des South African Astronomical Observatory (SAAO) stehen. In den vergangenen fünf Jahren wurde ein hochmodernes Teleskopgebäude errichtet und im Mai 2005
der Hauptspiegel des Teleskops fertig gestellt. Er besteht aus 91 hexagonalen Ein-Meter-Spiegelsegmenten und hat einen Gesamtdurchmesser von elf Metern. „Es ist nicht möglich, Einzelspiegel zu transportieren, die größer als acht Meter sind. Deshalb müssen die Spiegel größerer Teleskope aus mehreren Spiegeln zusammengesetzt werden“, erläutert Prof. Kollatschny. Mit der Deklaration des „First Light“ am 1. September 2005 hat sich das SALT Projekt in der astronomischen Szene zu Wort gemeldet, so der Göttinger Astrophysiker weiter. In den kommenden Monaten würden das Teleskop und die zugehörigen Instrumente optimiert werden, um die volle Leistungsfähigkeit des Projektes unter Beweis zu stellen. Die ersten Bilder ließen Vielversprechendes erahnen. „Die Göttinger Astrophysiker fühlen sich herausgefordert und glücklich, dass sie diese Forschungsarbeiten im hochkarätigen internationalen Vergleich angehen können“, so Prof. Kollatschny.
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Am 10. November diesen Jahres findet die offizielle Eröffnung statt. Das SALT Teleskop soll unter großer internationaler Beteiligung vom südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki feierlich eingeweiht werden. An dem Festakt werden auch Vertreter des Instituts für Astrophysik, der Universität Göttingen sowie der
VolkswagenStiftung teilnehmen.



Pressemitteilung Georg - August - Universität Göttingen 26. Juli 2005
Campus Live mit neun Theateraufführungen unter freiem Himmel
Theater im OP spielt „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“ von Bernard-Marie Koltès
(pug) Zum ersten Mal präsentiert das Theater im OP (ThOP) der Universität Göttingen ein neues Stück komplett als Open Air-Produktion. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Campus Live hat das Drama „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“ von Bernard-Marie Koltès am 17. August 2005 Premiere. Weitere acht Aufführungen unter freiem Himmel folgen bis Ende des Monats. Veranstaltungsort ist der Kleine Campus zwischen Blauem Turm und Zentralem Hörsaalgebäude am Platz der Göttinger Sieben. Die Vorstellungen beginnen um 21 Uhr. Der Vorverkauf der jeweils 40 Karten pro Aufführung startet am Montag, 8. August 2005.
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In dem Zwei-Personen-Stück des französischen Dramatikers Koltès (1948 bis 1989) treffen sich Dealer (Alik Dawson) und Kunde (Thorsten Hierse) in der Dämmerung – zu einer Stunde, wenn „Tier und Mensch an ihren Leinen zerren und wild gegeneinander die Zähne blecken“. Mit der Aggression und Vorsicht von Kämpfern versuchen die Einsamen, sich gegenseitig das Geheimnis von Wunsch und Ware, von Begehren und Gewähren zu entreißen. Der Gegenstand ihrer Verhandlung bleibt jedoch im Dunkeln, die Konfrontation scheint auf ein gewaltsames Ende zuzusteuern. Das im Jahre 1987 uraufgeführte Drama „zeigt eine verfinsterte Großstadtwelt, in der die Beziehung zwischen Käufer und Anbieter würdelos, ja tödlich geworden zu sein scheint“, so Regisseur Götz Lautenbach. Das Bühnenbild für die ThOP-Inszenierung hat Roy Spahn entworfen und umgesetzt. Nach der Premiere am 17. August folgen weitere Aufführungen vom 19. bis 21. August, am 23. und 24. August sowie vom 26. bis 28. August. Eintrittskarten zum Preis von neun Euro und sechs Euro (ermäßigt) sind im Vorverkauf am ThOP-Ticketstand in der Zentralmensa (montags bis freitags jeweils 12 bis 14 Uhr), in der Tourist-Information im Alten Rathaus, Markt 9, sowie unter Telefon (0551) 39-7077 erhältlich. Informationen sind auch im Internet unter der Adresse www.thop.uni-goettingen.de abrufbar.


Wirtschaftspolitischer Vortrag: Reformbilanz Deutschland 07.07.2005
Prof. Dr. Bert Rürup spricht im Rahmen des CeGE-Forschungskolloquiums
(pug) Einen Vortrag zum Thema .Reformbilanz Deutschland" hält am Donnerstag, 14. Juli 2005, Prof. Dr. Bert Rürup an der Universität Göttingen. Der Referent ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Darmstadt und berät die Bundesregierung in wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen. In seinem
Vortrag zieht Prof. Rürup eine wirtschaftspolitische Bilanz der aktuellen Regierungspolitik und erläutert Reformprojekte für die kommende Legislaturperiode. Angesichts der demographischen Entwicklung sieht der Wissenschaftler Handlungsbedarf beim Renteneintrittsalter und bei der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Prof. Rürup spricht im Rahmen des Forschungskolloquiums. zu dem das Centrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft (CeGE) einlädt.
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Der Vortrag findet im Zentralen Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 101, statt und beginnt um 16.15 Uhr. Prof. Rürup lehrt und forscht seit 1976 am Fachgebiet Finanz- und Wirtschaftspolitik der TU Darmstadt. Seit mehr als 20 Jahren ist der Wissenschaftler in der Politikberatung tätig. Derzeit ist er Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.Als profiliertem Vertreter der volkswirtschaftlichen Disziplin gelingt es Bert Rürup, wirtschaftswissenschaftlichen Sachverstand in die politische Diskussion um die Reform der sozialen Sicherungssysteme einzubringen", so die Direktorin des CeGE, Prof. Dr. Renate Ohr.


Betr.: Erste „Fahrradstraße“ in Göttingen
29. Juni 2005
Auch in Göttingen gibt es ab 7. Juli 2005 eine „Fahrradstraße“ , so wie es die Straßenverkehrsordnung (§ 41, Abs. 2) zulässt. In Absprache mit der Universität wird der südliche Abschnitt der Goßlerstraße zwischen Nikolausberger Weg und Kreuzbergring entsprechend ausgeschildert, ergänzt durch das Zusatzschild „Anlieger und Busse frei“.
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Diese Regelung bedeutet, dass das Fahrrad in diesem Straßenabschnitt das vorherrschende Verkehrsmittel ist, an dem sich andere Verkehrsarten, soweit sie zugelassen sind, zu orientieren haben. Mit dieser Beschilderung soll auch erreicht werden, dass auf dieser zentralen Hauptverkehrsachse des Radverkehrs unerwünschter Kfz-Durchgangsverkehr weitgehend ausgeschlossen bleibt.
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Die offizielle Eröffnung der ersten „Fahrradstraße“ in Göttingen erfolgt am Donnerstag, 7. Juli 2005, um 11.00 Uhr am südlichen Ende der Goßlerstraße kurz vor der Einmündung in den Nikolausberger Weg. Vor Ort werden weitere Informationen zur neuen Regelung gegeben.
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Falls sich diese Maßnahme bewährt, hält es die Verwaltung grundsätzlich für denkbar, eine solche Lösung auch bei anderen wichtigen Hauptrouten des Radverkehrs abseits der Hauptverkehrsstraßen zu prüfen.


Pressemitteilung Uni Göttingen 23.06.2005
Fiesta Latina Campus Fest 2005 wird auf Mitte Juli verschoben
Reggae, Hip Hop, Rap und südamerikanische Klänge mit One Love Project & Friends
(pug) Das Fiesta Latina Campus Fest, das im Rahmen des Campus Live-Programms der Universität Göttingen für Sonnabend, 25. Juni 2005, angekündigt war, wird auf Mittwoch, 13. Juli 2005, verschoben. An diesem Abend präsentieren das One Love Project & Friends eine Musik-Mischung aus Reggae, Hip Hop, Rap und südamerikanischen Klängen. Es spielen Musiker aus Jamaica, den USA, Afrika, England und Deutschland; sie werden von einem großen Jugend-Chor begleitet. Darüber hinaus wird es eine Diskothek mit wechselnden DJs geben. Außerdem wird ein großes Barbecue angeboten. Das Fest mit Live-Musik findet auf dem Kleinen Campus und im Foyer der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben, statt. Einlass ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.


Pressemitteilung 15. Juni 2005
Weltweit führende Zahlentheoretiker treffen sich an der Universität Göttingen
Das Mathematische Institut lädt vom 20. bis 24. Juni 2005 zur Gauß-Dirichlet-Konferenz ein
(pug) Die weltweit führenden Experten auf den Gebieten der Analytischen und der Algebraischen Zahlentheorie werden vom 20. bis 24. Juni 2005 zu einer Tagung an der Universität Göttingen erwartet. Zu dieser Gauß-Dirichlet-Konferenz lädt das Mathematische Institut der Georgia Augusta ein. Mit der Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Yuri Tschinkel erinnern die Veranstalter an den 150. Todestag des Göttinger Gelehrten Carl Friedrich Gauß (1777 bis 1855) und den 200. Geburtstag von Peter Gustav Lejeune Dirichlet (1805 bis 1859), dem direkten Nachfolger Gauß‘ in der Mathematik. An der Konferenz werden rund 150 Wissenschaftler teilnehmen. Zahlentheoriker untersuchen die Eigenschaften von ganzen Zahlen, insbesondere Primzahlen. Diese finden heute breite Anwendung in der Kryptographie und der Datenverarbeitung. „Das Mathematische Institut der Universität Göttingen verfügt über eine reiche Tradition in der zahlentheoretischen Forschung“, so Prof. Tschinkel, der Inhaber der Gauß-Professur für Reine Mathematik ist. Gauß, der 1807 nach Göttingen berufen wurde und dort bis zu seinem Tod auf den Gebieten der Mathematik, der Astronomie, der Physik, der Geodäsie und der Geophysik arbeitete, gilt als Begründer der modernen Zahlentheorie. Dirichlet trat 1855 als Professor für höhere Mathematik die Nachfolge von Gauß an. Nach Gauß und Dirichlet forschten an der Georgia Augusta Bernhard
Riemann (1826 bis 1866), Hermann Minkowski (1864 bis 1909), David Hilbert (1862 bis 1943), Helmut Hasse (1898 bis 1979), Carl Ludwig Siegel (1896 bis 1981) und Martin Kneser (1928 bis 2004) zur Zahlentheorie. Zu den Wissenschaftlern, die sich heute am Göttinger Mathematischen Institut mit zahlentheoretischen Fragestellungen befassen, gehört Prof. Dr. Preda Mihailescu. Ihm gelang der Beweis der so genannte Catalanschen Vermutung, die der belgische Mathematiker Eugène Catalan bereits 1844 formuliert hat. Der Wissenschaftler erhielt dafür eine von der VolkswagenStiftung finanzierte Stiftungsprofessur. Der Göttinger Juniorprofessor Dr. Valentin Blomer wurde für seine Arbeiten zur Analytischen Zahlentheorie mit dem diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz- Preis der Deutschen Forschungsmeinschaft ausgezeichnet. Die Gauß-Dirichlet-Konferenz an der Universität Göttingen wird vom Clay Mathematics Institute in Cambridge (USA) und dem American Institute of Mathematics in Palo Alto unterstützt. Informationen im Internet sind unter www.uni-math.gwdg.de/GD2005 abrufbar.


Bundeskanzler Gerhard Schröder wird Ehrendoktor der Universität Göttingen wegen seinem außerordentlichen Einsatz für die Naturwissenschaften an der Georgia Augusta in Ausübung des Amtes als niedersächsischer Ministerpräsident für die Förderung der Naturwissenschaften an der Georg-August-Universität. Darüber hinaus habe Gerhard Schröder als Bundeskanzler wichtige Anstöße für eine Debatte über die Biowissenschaften in Deutschland gegeben und damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Biotechnologie und Lebenswissenschaften beigetragen, erklärt Universitäts-Präsident Prof. Dr. Kurt von Figura. Die Verleihung der Ehrenurkunde soll im Sommer dieses Jahres mit der Einweihung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) erfolgen.

Gerhard Schröder studierte von 1966 bis 1971 Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Sein Zweites Juristisches Staatsexamen legte er 1976 ab. Von 1990 bis 1998 war er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Die Würde eines Doktors ehrenhalber ist ihm bereits von den Universitäten St. Petersburg (Russland) und Tongji (Shanghai) verliehen worden.
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Pressemitteilung 14.06.20205
Eröffnung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften
Intensivierung der Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
(pug) Das Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) an der Georg-August-Universität wird am heutigen Dienstag (14. Juni 2005) offiziell eröffnet. Im GZMB werden verschiedene Arbeitsbereiche aus der Biologie und dem Bereich Humanmedizin zusammengeführt. So arbeiten die Wissenschaftler in der fakultätsübergreifenden Forschungseinrichtung an entwicklungsbiologischen und mikrobiologischen Fragestellungen, die durch zellbiologische und biochemische Ansätze ergänzt werden. Die bislang vier Abteilungen des Zentrums werden von Prof. Dr. Ivo Feußner (Biochemie der Pflanze), Prof. Dr. Ralf Ficner (Molekulare Strukturbiologie), Prof. Dr. Tomas Pieler (Entwicklungsbiochemie) und Prof. Dr. Ernst A. Wimmer (Entwicklungsbiologie) geleitet. Eine fünfte Abteilung für Molekulare Onkologie und eine sechste Abteilung für Stammzellbiologie werden demnächst hinzukommen.
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Beteiligt sind neben der Medizinischen und der Biologischen Fakultät auch die Fakultät für Chemie, die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie und die Fakultät für Agrarwissenschaften. Darüber hinaus arbeitet das GZMB eng mit dem DFG Forschungszentrum für Molekularphysiologie des Gehirns sowie verschiedenen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschergruppen an der Georgia Augusta zusammen. Externe Kooperationspartner sind das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, das Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und das Deutsche Primatenzentrum. Zusätzlich zur universitären Lehre in den Studienfächern der fünf Fakultäten engagieren sich die GZMB-Mitglieder in den internationalen Master- und Promotionsprogrammen Molecular Biology und Neurosciences. Ziel des GZMB ist neben einer Intensivierung der Forschung auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Etablierung von selbstständigen Nachwuchsgruppen. Darüber hinaus sollen neue Curricula für integrierte Lehrangebote entwickelt werden. Geschäftsführender Direktor des GZMB ist Prof. Pieler. Das Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften hat seinen Sitz in einem Neubau, der in drei Bauabschnitten für rund 30 Millionen Euro im Juli 2003 fertiggestellt wurde. Der Gebäudekomplex mit einer Hauptnutzfläche von 4.640 Quadratmetern umfasst Labore, Klimakammern und Gewächshäuser sowie Seminar-, Vorlesungsund Praktikumsräume. Er ist im Nordcampus der Georg-August-Universität angesiedelt. Hier befinden sich auch das neue Fakultätsgebäude der Physik, die Chemie, die Geowissenschaften und Teile der Biologie sowie das XLAB – Göttinger Experimentallabor für junge Leute.


Presseinfo XLAB 08.06.2005
Klonieren im Klassenzimmer : Vertreter öffentlicher Genlabore aus ganz Deutschland treffen sich
beim Workshop Genlabor & Schule II im Göttinger XLAB
Am 10. und 11. Juni 2005 treffen sich rund 80 Vertreter von 33 öffentlichen Genlaboren, aus Forschungseinrichtungen, Schulen und Schulbehörden, Unternehmen, Stiftungen und wissenschaftlichen Verbänden sowie Lehrkräfte und Fachdidaktiker zum Workshop Genlabor und Schule im Göttinger XLAB. Mit dem Netzwerk Genlabor & Schule unterstützt die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) e.V., Organisator des Workshops, Schülerlabore bei ihrer Arbeit.
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Wie ticken Wissenschaftler? Neue Themen - neue Versuchsansätze
Im Zentrum stehen der Erfahrungsaustausch: Wie können Klonierungen im Klassenzimmer im Einklang mit dem Gentechnikgesetz sicher durchgeführt werden?
Können Fragen etwa zum Klonen oder zur Stammzellforschung für Schulen verdichtet und im Labor aufgegriffen werden? Kann man technisch aufwendige und
hochsensible Verfahren wie die Genomanalyse, die Neurochemie oder die Lebensmittelanalytik (Stichwort: Transgene Pflanzen) im Schülerlabor angemessen
simulieren? Auf welche Weise sind ethische und gesellschaftspolitische Aspekte zu integrieren? Auch sind pädagogisch-didaktische Fragen zu beachten: Wie ticken
Naturwissenschaftler, wie kann etwa die für die Grundlagenforschung so charakteristische Hypothesen-getriebene, ergebnisoffene Forschung Schülern nahe
gebracht werden? Hierzu werden neue Ansätze in Göttingen präsentiert. Diskussion mit Schulbehörden und Ministerien „Viele gute Ideen scheitern an der Finanzierung“ so Dr. Ulrich Scheller, Sprecher des Arbeitskreises Öffentlichkeit der GBM und einer der Workshop-Organisatoren. „Auch behindern Lehrplan-Zwänge und gesetzlichen Auflagen. Wie wollen Sie etwa Interdisziplinarität üben, wenn der Lehrplan klares Fächerdenken vorgibt?“ Fragen zu
den politischen Rahmenbedingungen sind Teil der abschließenden Podiumsdiskussion, der sich neben Vertretern von Schulbehörden und Instituten der Lehrer(fort)bildung aus Hamburg und Karlsruhe auch Vertreterinnen der Kultusministerien aus Hannover und Düsseldorf stellen werden. Die Schirmherrschaft für den Workshop hat Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung übernommen.
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Der Workshop findet statt in Kooperation mit Lernort Labor – dem BMBF-geförderten Zentrum für Beratung und Qualitätsentwicklung von Schülerlaboren am IPN Kiel. Die Robert Bosch Stiftung unterstützt die Veranstaltung und das Netzwerk im Rahmen des NaT-Working Programms - Naturwissenschaft und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich.


Botanische Gärten zeigen Rosen und Gartenschätze aus Japan 06.06.2005
Bundesweite Woche der Botanischen Gärten: Universität lädt zu Führungen ein
(pug) Zur bundesweiten Woche der Botanischen Gärten lädt die Universität Göttingen im Juni zu drei speziellen Führungen durch den Neuen und den Alten Botanischen Garten ein. Den Auftakt bildet am Mittwoch, 15. Juni 2005, ein Gang durch den Rosengarten und die Wildrosensammlung des Neuen Botanischen Gartens. Gartenkustos Dr. Rolf Callauch informiert über alte und neue Rosensorten. Die Führung beginnt um 18 Uhr; Treffpunkt ist der Parkplatz Grisebachstraße 1a. Am Freitag, 17. Juni 2005, präsentiert Dr. Michael Schwerdtfeger, Kustos des Alten Botanischen Gartens, Pflanzen aus dem Land der Aufgehenden Sonne, die der Mediziner und Japanforscher Philipp Franz von Siebold (1796 bis 1866) von seinen Reisen nach Göttingen mitgebracht hat. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Haupteingang des Gartens (Eisernes Tor), Untere Karspüle 2.
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Pflanzenforschung steht im Mittelpunkt der dritten Veranstaltung am Sonntag, 19. Juni 2005. Dr. Callauch wird die wichtigsten Freilandversuche im Neuen Botanischen Garten vorstellen und einen Einblick in aktuelle Arbeiten zu Ökologie und Naturschutz geben. Außerdem informiert der Förderverein Freunde der Botanischen Gärten in Göttingen über sein Angebot an botanischen Wanderungen und Reisen. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Interessierte treffen sich wiederum auf dem Parkplatz an der Grisebachstraße. Die Woche der Botanischen Gärten findet mit zahlreichen Aktionen vom 11. bis 19. Juni 2005 statt. In den rund
100 Botanischen Gärten in Deutschland werden etwa 50.000 Pflanzenarten kultiviert und für Bildung, Wissenschaft und Anschauung genutzt. Weitere Informationen zu den Gärten der Universität Göttingen und den Veranstaltungen des Sommerhalbjahres sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/~rcallau/botgart.htm abrufbar.


Weltmeister im Kopfrechnen in Göttingen 01.06.2005
Zum Thema "Begabung als Herausforderung" wird der durch Fernsehen und Presse bekannte Bonner Rechenkünstler Dr. Dr. Gert Mittring am Montag, 06. Juni 2005, um 16.00 Uhr in der Aula am Albanikirchof des Max-Planck-Gymnasiums referieren. Mittring ist selbst allgemein und mathematisch höchstbegabt und mehrfacher Weltmeister und Rekordhalter im Kopfrechnen. Er zog bei seinem Weltrekord in nur 11,8 Sekunden die 13. Wurzel aus einer hundertstelligen Zahl.
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Der Vortrag ist Bestandteil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ , die bis zum 11. Juni 2005 in der Sporthalle am Albanikirchhof des Max - Planck - Gymnasiums zu sehen ist und den Aktivitäten des „Gaußjahres 2005“ zählt. Der Diplominformatiker, promovierte Heilpädagoge und Psychologe ist als Experte im Bereich der psychologischen Hochbegabtendiagnostik tätig. Er führt testpsychologische Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen mit Anzeichen von Hochbegabung durch. Mittring war von 1999 bis 2004 Direktor der internationalen Region der Vereinigung "Intertel" für Menschen mit überdurchschnittlichem IQ und wurde 2004 in Las Vegas in die "Intertel Hall of Fame" aufgenommen. Außerdem ist er Vorstandsmitglied von "Mensa" Österreich (Mensa ist ein weltweiter Zusammenschluss von ca. 100.000 hochintelligenten Menschen) und dort zuständig für Intelligenzforschung.
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In seinem Vortrag wird Gert Mittring Hochbegabung definieren und auf Möglichkeiten ihrer Früherkennung und Förderung eingehen. Mit viel Sachkenntnis und einem leichten Augenzwinkern wird er über seinen Zugang zur Mathematik berichten und seine Rechenkünste zu Beweis stellen. Dass ihm das ausgesprochen unterhaltsam gelingt, hat er nicht zuletzt in der ZDF - Sendung „Wetten, dass....“ vor einem Millionenpublikum bewiesen.


Pressemitteilung Georg August Universität 26. Mai 2005
GZMB-Eröffnung mit Festakt am 14. Juni: Ehrendoktorwürde für Gerhard Schröder
Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften veranstaltet ein wissenschaftliches Kolloquium
(pug) Zu einer Akademischen Feier anlässlich der Eröffnung des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) lädt die Georg-August-Universität Göttingen am Dienstag, 14. Juni 2005, ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhält Bundeskanzler Gerhard Schröder die Ehrendoktorwürde der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten. Zu dem Festakt werden zahlreiche Gäste insbesondere aus Wissenschaft und Politik erwartet. Das GZMB veranstaltet an diesem Tag außerdem ein wissenschaftliches Kolloquium. Der Präsident der Universität Göttingen, Prof. Dr. Kurt von Figura, und der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, werden die Akademische Feier in der Aula am Wilhelmsplatz eröffnen. Anschließend spricht GZMB-Vorstand Prof. Dr. Tomas Pieler, bevor dann der Dekan der Biologischen Fakultät, Prof. Dr. Gerhard Braus, die Promotionsurkunde an Gerhard Schröder überreicht. Der Festakt schließt mit einer Ansprache des neuen Göttinger Ehrendoktors. Das musikalische Programm mit Peter Tschaikowskis Rokoko-
Variationen für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33 gestaltet das Göttinger Universitätsorchester unter der Leitung des Akademischen Musikdirektors Ingolf Helm. Solistin ist Johanna Helm. Im Anschluss an den Festakt wird der Bundeskanzler den Neubau des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften
besichtigen und dort mit Studierenden und jungen Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zusammentreffen. Die Fachvorträge des folgenden Kolloquiums halten Prof. Dr. John Gurdon vom Gurdon Institute in Cambridge (Großbritannien), Prof. Dr. Lothar Willmitzer vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, Prof. Dr. Douglas C. Rees vom California Institute of Technology in Pasadena (USA) und Prof. Dr. Michael Hecker von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.


Pressemitteilung Georg August Universität 26. Mai 2005
Wettkämpfe und Mitmach-Aktionen beim Sporttag der Universität Göttingen
Großes Fußballturnier und Outdoor-Party mit Live DJs am 1. Juni 2005 auf dem Sportgelände
(pug) Wettkampf, Spiel und Spaß: Der traditionelle Sporttag der Universität Göttingen findet in diesem Jahr am Mittwoch, 1. Juni 2005, auf dem Gelände des Sportzentrums am Sprangerweg statt. Der Hochschulsport und das Sportreferat des Allgemeinen Studierendenausschusses laden alle Studierenden und Universitätsangehörigen zu Turnieren und Mitmach-Aktionen in rund 30 Sportarten ein. Sportvorführungen in verschiedenen Disziplinen sowie am Abend die legendäre Outdoor-Sportlerparty stehen ebenfalls auf dem Programm. Der Sport-Dies beginnt um 9.30 Uhr mit einem Fußballturnier, zu dem die Organisatoren mehr als 100 Teams erwarten. In einer Herren- und einer Mixed-Konkurrenz wird der Sieger 2005 ermittelt. Weitere Wettkämpfe werden in Disziplinen wie Beach-Volleyball, Speedminton und Basketball ausgetragen. Zusätzlich zu den verschiedenen Turnieren gibt es am Nachmittag ein buntes Rahmenprogramm mit Demonstrationen und Mitmach-Aktionen in einer Vielzahl der rund 80 verschiedenen Sportarten, die der Hochschulsport anbietet. Die traditionelle Open Air-Party auf dem Freiplatz an der Nordseite des Sportzentrums wird ab 21 Uhr den Universitäts-Sporttag abrunden. Dabei werden die Göttinger DJs Ravanelli und Big Bad Wolf für Mega-Party-Stimmung sorgen. Interessenten für das Fußball-Turnier können sich im Internet anmelden. Die Besetzung des Turniers erfolgt erstmals nach chronologischer Anmeldung. Für alle anderen Turniere nehmen die Mitarbeiter am Infopoint des Sportzentrums montags bis freitags von 16 bis 21 Uhr Anmeldungen entgegen. Informationen im Internet sind unter der Adresse www.sport.uni-goettingen.de/dies abrufbar.


Definitiv kein Altstadtfest 22. April 2005
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Die Stadtverwaltung ist in Göttingen kursierenden Gerüchten entgegengetreten, das vor Wochen abgesagte 30. Altstadtfest werde dennoch veranstaltet. Nach Angaben der Stadt gibt es offenbar entsprechende Bestrebungen, in deren Rahmen Schausteller und Standbetreiber aufgefordert worden seien, Bewerbungen abzugeben.
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In einer Erklärung hat die Stadt jetzt unmissverständlich festgestellt, dass solche Bestrebungen weder mit ihr abgestimmt seien noch von ihr unterstützt würden. Bestätigt wurde, dass inzwischen eine Arbeitsgruppe einberufen wurde, die unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen nach dem Lärmschutz - Urteil für den Marktplatz Überlegungen zur Neukonzeptionierung eines Innenstadtfestes anstellen soll. Der Arbeitsgruppe gehören Mitglieder von Rat und Verwaltung sowie Repräsentanten der Pro City GmbH, der DeHoGa, des Göttingen Tourismus e. V. sowie der Göttinger Kulturschaffenden an.


Learning Resources Center: Neues Serviceangebot für Wissenschaft und Studium 31.03.2005
Gemeinsames Projekt von SUB und GWDG bietet integrierten Zugriff auf spezielle Hard- und Software
(pug) Die Universität Göttingen eröffnet am Dienstag, 5. April 2005, ein neues computerbasiertes Serviceangebot für Wissenschaft und Studium: Das Learning Resources Center (LRC) bietet einen integrierten Zugriff auf Hard- und Software sowie technische Systeme, mit denen Recherche, Kommunikation, Multimedia, Produktion und Druck sowie die Nutzung unterschiedlicher digitaler Medien möglich sind. Das LRC ist in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) angesiedelt; es wird gemeinsam von der Bibliothek und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) getragen und steht Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitern offen. An der Eröffnungsveranstaltung nehmen Universitäts-Vizepräsidentin Prof. Dr. Doris Lemmermöhle und Prof. Dr. Matthias Schumann vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Georgia Augusta teil. Zur Eröffnung des Learning Resources Center sprechen außerdem SUB-Direktor Prof. Dr. Elmar Mittler und GWDG-Geschäftsführer Prof. Dr. Bernhard Neumair. Das Serviceangebot umfasst 40 Rechner, Scanning-Workstations, Druckmöglichkeiten bis zur Poster-Größe sowie Print on Demand-Systeme (ProPrint). Für Online-Recherche, E-Learning, Textverarbeitung und Grafikbearbeitung steht spezielle Software zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Videokonferenztechnik, Aufzeichnungsmöglichkeiten für Seminare und Vorträge und verschiedene Medienausgabesysteme, etwa für CD- und DVD-ROM. Das Learning Resources Center ist dabei zusätzlich über WLAN in das universitätsweite Netzwerk eingebunden. „Immer mehr Wissenschaftler und Studierende setzen für Forschung, Lehre und Studium digitale Medien ein. Neben leistungsfähigen Rechnern und vielfältiger Software benötigen sie dazu oft auch eine problemspezifische Beratung und technische Unterstützung. Diesen nutzerorientierten Service bietet das LRC direkt auf dem Campus“, sagt Tobias Möller-Walsdorf von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. „Zugleich werden damit die Medieninfrastruktur und die E-Learning-Angebote der Universität deutlich erweitert.“ Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die Integration eines Arbeitsplatzes für Sehbehinderte in das Learning Resources Center. Das LRC ist im Neubau der Bibliothek am Platz der Göttinger Sieben (Ebene 2, Lesesaal 2) zu finden und kann während der gesamten Öffnungszeiten der SUB (Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr und Sonnabend von 10 bis 17 Uhr) genutzt werden. In den Kernzeiten stehen Mitarbeiter des Learning Resources Center für Beratung und technische Betreuung zur Verfügung.


Workshop „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ findet vom 7. bis 9. April statt 30.03.2005
(pug) Der 7. Göttinger Workshop „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ findet vom 7. bis 9. April 2005 an der Georg-August-Universität statt. Zu der Veranstaltung lädt das Volkswirtschaftliche Seminar der Georgia Augusta in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft (CeGE) ein. Wirtschaftswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Dänemark werden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Außenwirtschaftstheorie und -politik vorstellen. Auf dem Programm stehen mehr als 40 Einzelvorträge. An dem Workshop nehmen dabei auch Experten außeruniversitärer Wirtschaftsforschungsinstitutionen teil. Insgesamt werden rund 60 Teilnehmer erwartet.
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Der Workshop versteht sich als eine Plattform zur Förderung der interinstitutionellen Zusammenarbeit und wendet sich insbesondere auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs, betont der Tagungsleiter Prof. Dr. Gerhard Rübel, der die Professur für Volkswirtschaftstheorie, insbesondere Internationale und Monetäre Ökonomik inne hat. Das Vortragsprogramm bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Problemstellungen und methodische Vorgehensweisen auf dem Gebiet der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Die Referate beschäftigen sich unter anderem mit den Beschäftigungswirkungen der internationalen Arbeitsteilung, mit dem Wachstum in Entwicklungsländern, mit der Rolle multinationaler Firmen, mit speziellen Aspekten von Währungskrisen sowie mit der Europäische Wirtschaftspolitik.
Informationen im Internet können unter www.vwl.wiso.uni-goettingen.de/workshop abgerufen werden.
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Der 7. Göttinger Workshop „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ findet vom 7. bis 9. April 2005 an der Georg-August-Universität statt. Veranstaltungsort ist das Oeconomicum am Platz der Göttinger Sieben 3. Das Tagungsbüro befindet sich in Raum OEC2 (Erdgeschoss).


Altstadtfest Göttingen fällt aus 15. März 2005
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Das Göttinger Altstadtfest 2005 fällt aus. Die bisherige Betreiberin, die BK Gastro und Catering Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, hat die Veranstaltung nach Angaben der Stadtverwaltung am Dienstag, 15. März 2005, abgesagt. Ein anderer Gesamtveranstalter stehe wegen der mit der Durchführung des Festes verbundenen Auflagen und Kostenverpflichtungen kurzfristig nicht zur Verfügung, heißt es in einer Presseerklärung der Stadt. Oberbürgermeister Jürgen Danielowski bedauerte die Absage des traditionell am letzten Augustwochenende eines Jahres stattfindenden Festes, zeigte aber Verständnis für die Beweggründe.
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Der Verwaltungsausschuss hatte im Dezember vergangenen Jahres die Veranstaltung des Festes im 30. Jahr seines Bestehens beschlossen und der BK Gastro und Catering GmbH die Verlängerung ihres Vertrages um ein Jahr angeboten. Dieses Angebot hat die Gesellschaft jetzt abgelehnt. Sie verweist dabei zur Begründung auf ein hohes finanzielles Risiko, auf bereits in den vergangenen Jahren entstandenen Defizite sowie auf eine Gerichtsentscheidung aufgrund einer Anwohnerklage, die für erschwerte Durchführungsbedingungen gesorgt habe.
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Die Stadtverwaltung will jetzt unter den aktuellen Rahmenbedingungen in einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Rates, der Verwaltung, der Pro City GmbH sowie Göttinger Kulturschaffenden eine Neukonzeption zur Zukunft eines Altstadtfestes ab 2006 vorbereiten. Man bedauere aber, dass mit der Entscheidung des bisherigen Vertragspartners die lange Tradition der insbesondere von jüngeren Menschen stark besuchten und größten südniedersächsischen Festveranstaltung beendet werde. Seit 1996 wird das Göttinger Altstadtfest ohne städtische Zuschüsse in privatwirtschaftlicher Verantwortung organisiert.
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Die BK Gastro und Catering GmbH hat neben erheblichen Kostensteigerungen im engeren Veranstaltungsbereich den kontinuierlichen Rückgang von Mitteln aus Sponsorengeldern, Getränkeerlösen und Standgeldeinnahmen für ihre Entscheidung angeführt. Das Verwaltungsgerichtsurteil aus dem Februar dieses Jahres bedeute in seinen Konsequenzen außerdem praktisch den Wegfall des Marktplatzes als zentralen Ort des Festgebietes. Weder könnten die mit einem Bühnenprogramm vor dem Alten Rathaus zusammenhängenden Getränkeumsätze in der erfahrungsgemäß umsatzstärksten Zeit am Samstagabend nach 22.00 Uhr noch die bisherigen Standeinnahmen erzielt werden. Infolge dieses Urteils bestehe für jeden Veranstalter eines Altstadtfestes eine große Planungsunsicherheit.


Pressemitteilung Georg August Universität 7. März 2005
Universität Göttingen lädt Studieninteressierte zu Informationstagen ein
Zu der Veranstaltung am 14. und 15. März 2005 werden mehr als 6.000 Teilnehmer erwartet
(pug) Mehr als 6.000 Teilnehmer erwartet die Zentrale Studienberatung der Universität Göttingen zu den diesjährigen Informationstagen für Studieninteressierte, die am 14. und 15. März 2005 stattfinden. Die Veranstaltung bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich in insgesamt 120 Fachveranstaltungen
über die Ausbildungsangebote der 13 Fakultäten der Georgia Augusta zu informieren. Entlang einer „Erkundungsmeile“ präsentieren sich darüber hinaus studienvorbereitende und studienbegleitende Institutionen sowie Einrichtungen, die das kulturelle und soziale Studentenleben am Hochschulstandort Göttingen prägen. Lehrende, Mitarbeiter und Studierende präsentieren während der Informationstage Studienfächer und Studiengänge der Universität Göttingen und informieren über die Anforderungen des Studiums sowie die Berufsmöglichkeiten. In übergreifenden Veranstaltungsangeboten geht es um Themen wie Bewerbung, Studienabschlüsse, Praktika und Auslandsaufenthalte. Außerdem laden zahlreiche Institute und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen zu Führungen und Besichtigungen ein. Die Informationstage wenden sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen sowie an Lehrkräfte, Elternratsvertreter, Zivil- und Wehrdienstleistende, Teilnehmer eines freiwilligen kulturellen oder sozialen Jahres, ausländische Studieninteressenten sowie Absolventen des zweiten Bildungsweges


Kostenlose Tests um Blei im Trinkwasser 03.03.2005
Alte Bleileitungen im Haushalt sind auch heute noch wichtige Quellen für eine Trinkwasserbelastung in Deutschland. Dies haben verschiedene Untersuchungen in jüngster Zeit gezeigt. Das Land Niedersachsen bietet daher jetzt für einen begrenzten Zeitraum eine kostenfreie Möglichkeit für junge Frauen und Familien mit Kindern an, ihr Wasser auf Blei untersuchen zu lassen. Die Blei-Untersuchungs-Aktion ist Teil eines Projektes, um den Austausch von Bleileitungen zu beschleunigen.
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 Die Aktion soll dazu beitragen, die Bleiaufnahme insbesondere von Säuglingen und Kleinkindern zu reduzieren. Wissenschaftliche Studien aus den letzten Jahren haben die Vermutung bestätigt, dass eine erhöhte Bleibelastung negative Auswirkungen auf die Intelligenz, das Lernvermögen und die kindliche Entwicklung haben kann. Die Trinkwasserverordnung schreibt seit Ende 2003 einen verschärften Grenzwert von 0,025 mg/l (entspricht 25 Mikrogramm je Liter) vor, der nicht überschritten werden darf. Im Jahre 2013 wird dieser Wert auf dann 0,01 mg/l gesenkt werden. Noch vorhandene Rohre aus Blei müssen spätestens bis zu diesem Zeitpunkt gegen Installationen aus anderen Materialien ausgetauscht werden, da sich der Grenzwert sonst kaum einhalten lässt. Hier besteht Handlungsbedarf für die Hausbesitzer, da sie nach der Übergabe des Wassers durch die Wasserversorger für die Qualität verantwortlich sind.
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Die Frist bis zum Inkrafttreten des neuen Grenzwertes sollte daher von den Hausbesitzern unbedingt zur Planung und Durchführung einer erforderlichen Sanierung genutzt werden. Eine Sanierung der Hausinstallation kann dabei auch über das Programm „Wohnraum Modernisieren“ der KfW Förderbank mit zinsverbilligten Darlehen finanziert werden (Programm Nr. 141; Informationen unter www.kfw.de).
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An der kostenfreien Blei-Untersuchungs-Aktion können Familien mit Kindern und junge Frauen aus Niedersachsen teilnehmen. Mitmachen können dabei ausschließlich Privathaushalte, die in vor 1974 errichteten Gebäuden leben, da seitdem keine neuen Bleileitungen mehr verbaut worden sind. Wer sich für das Untersuchungsprogramm interessiert, ohne diese Voraussetzungen zu erfüllen, kann gegen Kostenerstattung an dem Untersuchungsprogramm teilnehmen.
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Das Gesundheitsamt ist dabei die Anlauf- und Beratungsstelle für interessierte Personen aus Stadt und Landkreis Göttingen. Nach Beratung können die Probenahme-Sets einschließlich der Probenflasche abgeholt werden. Die Teilnehmer entnehmen dann entsprechend der beiliegenden schriftlichen Anleitung eine Probe ihres Leitungswassers und schicken sie per Post an das Niedersächsische Landesgesundheitsamt. Dort werden die Wasserproben auf ihre Bleikonzentration  untersucht. Bei auffälligen Befunden kann das Gesundheitsamt die Betroffenen beraten und unterstützen. Auch zahlreiche andere staatliche und private Labors können zu den jeweiligen Konditionen und Preisen eine Untersuchung von Blei im Trinkwasser durchführen.
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Vielen Eltern ist das gesundheitliche Risiko durch eine Bleibelastung nicht bewusst oder sie haben keine Kenntnisse über das Material ihrer Hausinstallation, so dass die Notwendigkeit eines Austausches gar nicht erkannt wird. Hier kann die Blei-Untersuchungs-Aktion eine wichtige Unterstützung geben. Auskunft zum Thema Blei im Trinkwasser und zur Blei-Untersuchungs-Aktion geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen.
Da sind wir aber froh, das Familien mit Kindern und " werdende Mütter " exclusiv ihr Trinkwasser kostenlos testen lassen dürfen. Alle anderen Bürger können ruhig die verseuchte Brühe weiter trinken, Pech gehabt. Hier und da ein bißchen mehr Blei im Körper, was macht das schon. Das Kinder besonders schützenswert sind, ist klar, aber das große Bevölkerungsgruppen einfach ausgeschlossen werden, wo Blei gesundheitlich sehr gefährlich bei Überdosierung ist, ist schleierhaft. Bei auffälligen Befunden werden Betroffene beraten und unterstützt. Tja, aber nur die, die den Test machen ließen. Schöne Regelung.


Pressemitteilung Georg August Universität 03.03.2005
Master of Science in Information Systems: Bewerbungen bis zum 31. März 2005
In den virtuellen Studiengang werden zum Sommersemester erneut Studierende aufgenommen
(pug) Zum Sommersemester 2005 werden erneut Studierende in den Online-Weiterbildungsstudiengang Master of Science in Information Systems aufgenommen: Bewerbungen um einen Studienplatz sind noch bis zum 31. März dieses Jahres möglich. Das virtuelle Studienangebot im Bereich der Wirtschaftsinformatik wird von den Universitäten Göttingen, Kassel, Leipzig und Saarbrücken getragen und wendet sich insbesondere an Berufstätige, die ihre IT-Kenntnisse vertiefen und einen staatlich anerkannten Hochschulabschluss, den Master of Science, erwerben wollen. „Viele Beschäftigte im Bereich der betrieblichen Informationsverarbeitung weisen entweder Kenntnisse in der Informatik oder in der Betriebswirtschaft auf. Unser Studiengang bietet eine durch Akkreditierung anerkannte Möglichkeit, beide Bereiche miteinander zu verbinden und Qualifikationslücken zu schließen“, sagt Prof. Dr. Matthias Schumann, Wirtschaftsinformatiker an der Georg-August-Universität. Die Regelstudienzeit für das kostenpflichtige Studienprogramm beträgt im Vollzeitstudium 15 Monate; der Studienverlauf kann jedoch so flexibel gestaltet werden, dass sich das Studium optimal in das Berufs- und Privatleben integrieren lässt. Prof. Schumann: „Die Wirtschaftsinformatik ist geprägt durch schnelle Veränderungen insbesondere auf dem Gebiet des technikbasierten Wissens. Der Weiterbildungsstudiengang eröffnet die Chance, auch nach einigen Jahren Berufstätigkeit Anschluss an neue Entwicklungen zu halten. Dabei lassen sich die Studieninhalte direkt auf die Prozesse in der Praxis anwenden.“ Um einen Studienplatz bewerben können sich neben Interessenten mit einem universitären Diplom- oder Masterabschluss unter bestimmten Bedingungen auch Absolventen von Fachhochschulen. Das Studienangebot wird von dem Bildungsnetzwerk Winfoline getragen, einer gemeinsamen Initiative der Wirtschaftsinformatik-Lehrstühle an den vier Universitäten. Schriftliche Bewerbungen sind an die Universität Göttingen, Institut für Wirtschaftsinformatik, Abteilung Wirtschaftsinformatik II, Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen zu richten. Weitere Auskünfte zu den Zugangsvoraussetzungen sowie zu den Studieninhalten erteilt die Fachstudienberatung unter Telefon 0700-WINFOLINE (0700-946365463) oder per e-mail unter info@winfoline.de. Detaillierte Informationen können Interessenten im Internet unter www.winfoline.de in der Rubrik „Master of Science in Information Systems“ abrufen. Die Einschreibung erfolgt in Göttingen.


Stadt befürchtet Ende von City - Aktivitäten 23.02.2005
Der Erfolg einer vorbeugenden Unterlassungsklage vor dem Verwaltungsgericht Göttingen lässt nach Auffassung der Göttinger Stadtverwaltung das Ende nahezu aller Veranstaltungsaktivitäten im Zentrum der Innenstadt befürchten. Die Stadt wird jetzt in jedem Fall einen Antrag auf Zulassung der Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht stellen. Das am Mittwoch, 23. Februar 2005, verkündete Urteil lässt auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus nur noch eine begrenzte Zahl von Veranstaltungen zu, die zudem noch bestimmten Lärmrichtwerten unterworfen sind. Eine Einhaltung dieser Werte mache nahezu jede Veranstaltung unmöglich, die auf den Einsatz von Mikrofonen und Verstärkeranlagen angewiesen sei, heißt es in einer Erklärung der Stadt.
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„Wenn uns dieses Urteil endgültig binden sollte, können wir und der Göttinger Einzelhandel sowie andere Veranstalter alle Aktivitäten einstellen, die die Attraktivität unserer City erhöhen,“ erklärte Erster Stadtrat Hans - Peter Suermann in einer Stellungnahme. Veranstaltungen wie das Altstadtfest oder die Nacht der Kulturen, aber auch Wahlkampftermine der Parteien oder die Mai - Kundgebung des DGB seien damit zumindest im Zentrum der Innenstadt für alle Zeiten ausgeschlossen.
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Mit einer solchen Einengung städtischer und privater Marketingprojekte könne und wolle man sich nicht abfinden. Deshalb sollen nach Zustellung des vollständigen Urteils mit seinen Entscheidungsgründen alle Möglichkeiten und Mittel ausgeschöpft werden, um ein Berufungsverfahren zu erreichen. Suermann:“ Das Urteil bedeutet den Todesstoß für jede aktive Innenstadtpolitik. Allen, denen die Göttinger City am Herzen liegt, muss spätestens jetzt klar sein, was die Uhr geschlagen hat.“


Pressemitteilung Georg August Universität 23.02.2005
Agrarökonomie: Europäische Konferenz zum Thema Lebensmittelsicherheit
Veranstaltung mit 70 Teilnehmern findet vom 2. bis 4. März an der Universität Göttingen statt
(pug) Die European Association of Agricultural Economists (EAAE) veranstaltet ihre diesjährige Konferenz vom 2. bis 4. März 2005 an der Georg-August-Universität. Im Mittelpunkt der 92. Jahrestagung der EAAE steht dabei das Thema Lebensmittelqualität und -sicherheit. Dazu referieren zahlreiche deutsche Experten sowie Fachleute aus zwölf weiteren Ländern, darunter Argentinien, Belgien, Brasilien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, den Niederlanden, Spanien und Tunesien. Organisiert wird die Veranstaltung mit dem Titel „Quality Management and Quality Assurance in Food Chain“, zu der rund 70 Teilnehmer erwartet werden, von Prof. Dr. Achim Spiller und Prof. Dr. Ludwig Theuvsen vom Göttinger Institut für Agrarökonomie. Auf dem Programm der dreitägigen Veranstaltung stehen Vorträge und Diskussionen zu allen Bereichen des Qualitätsmanagements und der Lebensmittelsicherheit in der europäischen Landwirtschaft und Ernährungsindustrie. Erörtert werden insbesondere Effizienz sowie Kosten- und Nutzenanalysen von verschiedenen
Qualitätssicherheitssystemen. In diesem Zusammenhang geht es auch um die Erwartungen der Konsumenten im Hinblick auf die Qualität von Nahrungsmitteln und die Kooperationsbereitschaft innerhalb der Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion. Mitveranstalter der EAAE-Konferenz sind das Eurohandel-Institut (EHI), die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft.
Na, da lassen wir uns mal überraschen, was für sensationelle Ergebnisse in diesen 3 Tagen herauskommen werden. Jedenfalls haben wir bisher noch keine konkreten Hinweise auf Neuerungen gehört. Gehört und gelesen haben wir aber 2 Anfang März gebrachte Meldungen in Sachen Lebensmittelsicherheit: Da sollen in 2 Real - Märkten nahe Hannover Lebensmittel mit Verfallsdatum aus dem Verkauf genommen worden sein, neu gepackt und mit ebenso neuem Datum wieder in den Verkauf gelangt sein. Stellungnahme der Real - Zentrale Mönchengladbach: Nicht aufgrund einer Anweisung oder Billigung der Zentrale geschehen. Das sicher nicht, aber mit Kenntnisnahme ??? Und da sollen verschiedene Wurstwaren, abgepackt in Folien, in den Regalen liegen, die in nicht weichmacherfreier Umverpackung nach einiger Zeit höchst bedenkliche Stoffe in die Wurst abgeben. Und das ohne offensichtlich jemals geprüft worden zu sein ??? BSE läßt grüßen.


Gespräch: Vereinbarkeit von Familie und Beruf 22.02.2005
Ein Satz, in dem sich viele Gegensätze vereinen. Viele Berufe haben in den heutigen Zeiten so unmögliche Arbeitszeiten, das es kaum noch Zeiten für Familen gibt, die sie zusammen verbringen können. Nicht nur die immer wieder verlängerten Arbeitszeiten, gerade im Einzelhandel, wo viele Frauen beschäftigt sind, auch die immer länger werdenden Anfahrtszeiten zu den Arbeitsstätten bedeuten in der Praxis, das sich die Familie, wenn überhaupt, nur morgens am Kaffeetisch zu Gesicht bekommt, und wieder spät abends, wo die Kinder schon wieder im Bett sind. All dies will Frau Dr. Dagmar Schlapeit - Beck im Rahmen eines Pressegesprächs am kommenden Mittwoch im Neuen Rathaus erläutern und erklären - wir sind gespannt und werden für Sie vor Ort sein.


Schülerinnen und Schüler messen sich mit kniffligen Mathematik-Aufgaben 22.02.2005
Universität veranstaltet Niedersächsische Landesrunde der Mathematik-Olympiade
(pug) Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler aus ganz Niedersachsen kommen am 25. und 26. Februar 2005 am Mathematischen Institut der Universität Göttingen zu einem Wettbewerb der besonderen Art zusammen. Sie haben sich für die Niedersächsische Landesrunde der diesjährigen Mathematik-Olympiade qualifiziert. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung, die von Studierenden und Doktoranden der Mathematik und der Physik vorbereitet wird, messen die Nachwuchsmathematiker ihre Fähigkeiten in zwei jeweils vierstündigen Klausuren. Dabei werden die Besten aus den Klassenstufen 5 bis 13 ermittelt. Sie erhalten Preise und Ehrenurkunden. Den Siegern ab Klasse 8 winkt außerdem eine Einladung nach Saarbrücken. Dort wird im Mai die Bundesrunde der 44. Mathematik-Olympiade stattfinden. Der zum fünften Mal niedersachsenweit ausgetragene Wettbewerb wird in diesem Jahr erstmals von der Stiftung NiedersachsenMetall gefördert. Die Teilnehmer erwarten in Göttingen knifflige Mathe-Aufgaben, die logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden voraussetzen. Während am Sonnabend (26. Februar) mehr als 40 Lehrer, Professoren und Studierende die Klausuren auswerten und die Sieger ermitteln, startet um 14.30 Uhr ein Begleitprogramm, zu dem auch alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus Göttingen und
Umgebung eingeladen sind. Mathematische Knobeleien sowie noch ungelöste Probleme der Olympiade-Klausuren können unter fachkundiger Hilfestellung nochmals angegangen werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Mathematik zum Begreifen“ zu besichtigen, die Multimedia-Ausstattung des Mathematischen Instituts kennenzulernen, mathematische Basteleien auszuprobieren oder sich im Wikinger- Schach, dem „Kubb“, zu erproben. Wer die Zeit bis zur nächsten Olympiade nicht abwarten will, kann außerdem eine spannende Zusammenstellung mathematischer Probleme mit nach Hause nehmen. Unter dem Titel „Voller Knobeleien“ werden zum Wettbewerb die schönsten und interessantesten Herausforderungen des „Mathematischen Korrespondenzzirkels“ in Buchform veröffentlicht. Dieser Schülerzirkel des Mathematischen Instituts widmet sich das ganze Jahr über Problemen, wie sie auch bei der Mathematik-Olympiade bearbeitet werden. Informationen im Internet zur Landesrunde der Mathematik-Olympiade und zum Rahmenprogramm sind unter
www.math.uni-goettingen.de/mo abrufbar.


OB Danielowski gegen großes Shopping - Center 14.02.2005
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski hat Plänen für den Bau  eines großen Shopping - Centers in der Göttinger Innenstadt eine Absage erteilt. In einer am Montag, 14. Februar 2005, verbreiteten Erklärung kündigte Danielowski an, er werde den städtischen Gremien ein solches Projekt nicht vorschlagen. Seine ablehnende Haltung begründete der Oberbürgermeister mit den „wenig überzeugenden Argumenten“ des am vergangenen Montag öffentlich vorgestellten GfK - Gutachtens für ein Göttinger Einzelhandelskonzept, in dem für ein Center mit über 20.000 m² Verkaufsfläche votiert worden war. Entscheidend für seine Meinungsbild sei aber die vom Gutachten bestätigte Erkenntnis, dass Göttingen als Einzelhandelsstandort mit einem überdurchschnittlich hohen Zentralitätswert bereits hervorragend aufgestellt sei.
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„Wir haben ein sehr gutes Angebot für die gesamte Region, eine gute Mischung aus großen und kleinen Geschäften und eine in vielen Bereichen bewährte Sortimentsstruktur,“ sagte Danielowski. Der Neubau eines Shopping - Centers mit vielen kleinen Einzelhandelsgeschäften berge die Gefahr, in anderen Teilen der Innenstadt für neue Leerstände zu sorgen. Stattdessen plädiere er dafür, sich intensiv der Behebung von Mängeln in der Angebotsstruktur - etwa im Bereich Bekleidung - zu widmen und sich für die Ansiedlung entsprechender Einzelhändler zu engagieren. Als Standorte dafür kämen das Areal des Alten Stadtbades in Verbindung mit dem benachbarten Sparkassen - Gebäude, aber auch Grundstücke in der Groner Straße in Frage, wo es große Entwicklungspotentiale gäbe.
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Ein Shopping - Center sei im Wettbewerb der Städte längst kein „Alleinstellungsmerkmal“ mehr, erklärte Danielowski, der den Repräsentanten des Göttinger Einzelhandels, insbesondere der Pro City GmbH, für die sachliche Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Innenstadt dankte. “ Unsere Stadt hat andere Stärken. Und die sollten wir ausbauen,“ sagte er wörtlich.


Prof. Dr. Andrea Polle neue Vertreterin des Senats im Stiftungsrat Georg - August - Universität 08.02.2005
Die Forstwissenschaftlerin löst in diesem Amt Prof. Dr. Doris Lemmermöhle ab
(pug) Neue Vertreterin des Senats im Stiftungsrat der Universität Göttingen wird die Forstwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Polle. Das haben die Senatsmitglieder in ihrer Sitzung am 2. Februar 2005 entschieden. Die Direktorin des Instituts für Forstbotantik löst in dieser Funktion zum 1. April dieses Jahres die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Doris Lemmermöhle ab, die dann das Amt der Vizepräsidentin übernimmt. Der Stiftungsrat unter dem Vorsitz von Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung (Hannover), setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen: Zu den fünf externen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kommen ein Vertreter des Senats der Universität und ein Vertreter des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums
hinzu. Der Stiftungsrat berät die Hochschule, entscheidet in Stiftungsangelegenheiten von grundlegender Bedeutung und überwacht die Tätigkeit des Präsidiums.


Einzelhandelskonzept Stadt Göttingen vorgestellt 07.02.2005

Vor längerer Zeit hatte die GWG ein Gutachten bei der GfK prisma (Institut für Handels- Stadt- und Regionalforschung) in Auftrag gegeben. Sinn des Gutachen sollte es sein, Möglichkeiten in der Innenstadt Göttingen aufzutun, wo sich weitere Ansiedlungen von Einzelhandelsgeschäften / Shopping Center dahingehend lohnen sollten, damit die Innenstadt weiter belebt werden kann. Am heutigen Tage nun wurde das insgesamt 112 seitige Gutachten, das im übrigen unter:
Gutachten Einzelhandelskonzept GfK
eingesehen werden kann (Achtung: Acrobat Reader für *.pdf - Dateien erforderlich), in Auszügen der interessierten Öffentlichkeit, dem Rat der Stadt Göttingen und Einzelhandels - Vertretern aus Stadt und Umland vorgestellt. Konform zum heißenThema war der Ratssaal des neuen Rathauses ausgefüllt, viele Vertreter von Verbänden waren ebenso anwesend wie die Geschäftsführer großer Göttinger Betriebe wie Karstadt, der Sparkasse oder der KaufPark.

Aufmerksame Zuhörer:
1 - Herr Hald, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Göttingen; 2 - Frau Frels CDU regionale Abgeordnete
3 - Herr Hofmann Geschäftführer GWG; 4 - Herr Böhm verdi Sekretär Ortsverband Göttingen
Von der GfK war Herr Dr.Stegner und Herr Stamm als Beisitzer erschienen. Herr Dr. Stegner stellte in einem 45 minütigem Vortrag die für ihn wichtigsten Aspekte und Ergebnisse aus seiner Sicht zum Ausdruck. Dabei war in Sachen Stadtbadareal zu hören, daß ein Shopping Center von der Größe um die 20.000 qm eine entsprechende weitere Belebung der Innenstadt zur Folge haben könnte, ebenso würde in Göttingen ein großes Bekleidungshaus fehlen (Stichwort Peek & Cloppenburg), auch hier seien die Kaufkraft längst nicht ausgereizt. Nach seiner Ansicht sei die Kaufkraft insbesondere im Umland von Göttingen längst nicht ausgereizt. Nach seiner Darstellung wurde die Diskussion eröffnet, und dort stellte sich heraus, daß eine Vielzahl der Vertreter eindeutig eine gegnerische Position zu dem Gutachten einnahmen bzw. die Zahlen und das Ergebnis stark anzweifelten. Vorreiter dabei waren Herr Henschel von der Projektleitung Center Management, der nicht nur die Kaufkrafteinschätzung stark anzweifelte und eine Gegenrechnung aufgrund vorliegender früherer Kaufkraftzahlen machte, sondern auch einen Zusammenhang zwischen der so motivierten Empfehlung eines Shopping Centers und der Mitgliedschaft des Herrn Dr. Stegners beim Verwaltungsrat des ECE - Center - Managements sah.

Frau Lüttge (ProCity e.V.) Herr Henschel (Center Management Projektleitung) Herr Dr. Stegner GfK
Auch die Vertreterin von ProCity e.V. Frau Lüttge sah in dem Vorschlag eines neuen Shopping Centers eine große Gefahr für die derzeit ansässigen Geschäfte, noch weiter auszudünnen, indem die Käufer extra mit dem Auto zu dem neuen Shopping Center fahren würden, um dort zusammengezogen ihr Geld auszugeben, anstatt später noch in der Innenstadt Shoppen zu gehen. Sie führte weiter aus, das Geld lieber in der Region als zu einem Investor nach Hamburg zu transferrieren. Wie erwartet gab es kein eindeutiges Zeichen in eine Richtung, der Rat der Stadt Göttingen mit seinen Kommunalpolitikern soll sich nun weiter Gedanken dazu machen, ob der Vorschlag aufgegriffen werden soll oder nicht.


Achtung !!!
Bezieher vom Arbeitslosengeld II in Göttingen + Umgebung aufgepasst:
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Das Arbeitslosengeld II in der Praxis - Einladung zum Informationsaustausch
Die ersten Erfahrungen mit der Einführung des ALG II in Stadt und Landkreis Göttingen liegen vor.  Viele Schwierigkeiten sind dabei aufgetreten: Aufforderungen zur Suche nach einer preiswerteren Unterkunft, Unklarheiten über Ansprechpartner, nicht nachvollziehbare Mietnebenkostenberechnungen, Probleme bei der Anrechnungen von Partnereinkommen und Vermögensanrechnungen usw.
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Wir wollen eine erste Bestandsaufnahme vornehmen: Was läuft schief, wo gibt es besondere Belastungen? Wo sind vor Ort noch Korrekturen möglich? Wie können praktische Verbesserungen bewirkt werden? Was für Veränderungen müssen vom Gesetzgeber eingefordert werden?
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Montag, 07.Februar 2005, 18:00 Uhr
Gewerkschaftshaus
Obere Maschstr.10, Göttingen
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Zu dieser ersten Bestandsaufnahme der Praxis in unserer Region sind alle, die dazu etwas beitragen können, ganz herzlich eingeladen. Sozialforum Göttingen, DGB Göttingen Bitte signalisiert uns kurz Eure Teilnahme, damit wir uns darauf einrichten können:
goettingen@dgb.de, 0551 / 44097
Viele Grüße
Sebastian Wertmüller DGB Göttingen


Fotos von der " Großdemo " in Göttingen am 30.08.2004

3 Redner vor der Demo auf einem Trecker mit Anhänger:
Sabine Lösing - Attac Göttingen / Herr Wertmüller DGB Göttingen / ...


Beteiligung gerade mal um die 300 Personen - Hartz IV geht uns alle an !!!???


Für Anfragen, Anregungen, Lob und Kritik  können Sie hier mit uns in Verbindung treten:

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