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Haushaltsrede anlässlich der Einbringung des Haushaltsplanentwurfs
2007 Wolfgang Meyer 08.12.2006 (Auszug)
Das Volumen des Verwaltungshaushalts 2007 beläuft sich nach unserem
Vorschlag auf 448,771 Mio. EUR und sinkt damit gegenüber 2006 um 13,3
%. Als Fehlbedarf weist der Entwurf 188.694 Mio. EUR aus, das entspricht
genau der Summe, die wir als Fehlbedarf des Haushaltsjahres 2006 erwarten.
Ein strukturelles Defizit gibt es also, wie gesagt, erneut nicht. Unser
Vermögenshaushalt schließt bei 40.466 Mio. EUR ab. Zu seiner
Finanzierung werden Kredite in Höhe von 9.936 Mio. EUR benötigt.
Dieser Betrag überschreitet den Spielraum der sogenannten Kreditformel,
also der Summe, die uns das Land zur Neuverschuldung zubilligen will. Der
vom Land vorgesehene Kreditrahmen ist zu niedrig, um die für die Stadt
unbedingt notwendigen Zukunftsinvestitionen zur Erhaltung der Infrastruktur
und zur Fortentwicklung der Stadt zu gewährleisten. Das Land übersieht
dabei auch, dass das für die örtliche Wirtschaft lebensnotwendige
Auftragsvolumen der öffentlichen Hand ständig reduziert wird.
Den Anstieg von Steuern und allgemeinen Zuweisungen erwarten wir sehr
vorsichtig in einer Größenordnung von 5,7 %. Dazu im einzelnen
und zu weiteren wichtigen Strukturdaten des Haushaltsplanentwurfs 2007
wird sich der Kämmerer anschließend äußern. Insgesamt
erreicht unser Haushalt ein Bruttovolumen von 543.737 Mio. EUR. Das erreichen
wir im übrigen ohne größere oder nennenswerte zusätzliche
Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Hebesätze
der Gewerbe- und Grundsteuer werden nicht angefasst. Über die vorgeschlagenen
Veränderungen bei der Gebühr für die Entsorgung von Regenwasser,
auch bei der Umstellung in der Berechnungsstruktur für diese Gebühr
sowie in einigen Tarifgruppen der Friedhofsgebührensatzung sind Sie
bereits informiert. Ansonsten soll in der Stadt Göttingen Gebührenstabilität
herrschen.
Ladenschluss: Bisherige Regelungen gelten
22. November 2006
Im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern gilt in Niedersachsen
noch das bisherige Ladenschlussrecht. Deshalb bleibt es auch im anstehenden
Weihnachtsgeschäft bei der bisherigen Regelung, dass die Verkaufsstellen
Sonntags geschlossen sein müssen. Da der Heiligabend jedoch in diesem
Jahr auf einen Sonntag fällt, gilt folgende Regelung:
Verkaufsstellen von Bäcker- und Konditorenwaren, Blumen und Zeitungen
oder die überwiegend Lebens- und Genußmittel anbieten oder Weihnachtsbäume
verkaufen, dürfen an diesem Tage drei Stunden öffnen. Spätestens
um 14.00 Uhr müssen sie jedoch schließen.
BUNDESJUGENDTREFFEN DER LINKSPARTEI.PDS
24. bis 26. November in Göttingen
Studiengebühren, Mehrwertsteuererhöhung, Zwangsdienste, Ausbildungsstau,
unbezahlte Praktika, Auszugsverbot ... hiermit werden nur einige Missstände
der aktuellen Politik benannt. Und diese Liste ließe sich um einiges
verlängern. Doch politische Verhältnisse sind kein Betonklotz,
an dem mensch nichts ändern kann! Deshalb auf zum Bundesjugendtreffen
- einmischen, mitdiskutieren, Spaß haben.
(Auszug WASG Newsletter 33 vom 13.10.2006)
MUSLIME SOLLEN IM JUGENDHILFEAUSSCHUSS MITARBEITEN
08. November 2006
Ein Vertreter der in Göttingen beheimateten muslimischen Gemeinden
soll künftig mit beratender Stimme im Jugendhilfeausschuss der Stadt
mitarbeiten können. Das schlägt Oberbürgermeister Wolfgang
Meyer dem Rat der Stadt vor, der in seiner konstituierenden Sitzung am
10. November 2006 bei seinem Beschluss über die neue Satzung für
das Jugendamt der Stadt Göttingen darüber entscheiden wird.
Bislang waren mit beratender Stimme u. a. lediglich Repräsentanten
der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der jüdischen
Gemeinde Mitglieder des Ausschusses. „Diese Möglichkeit wollen
wir jetzt auch den muslimischen Gemeinden bieten, deren Mitglieder in großer
Zahl in Göttingen leben“, erläuterte der Oberbürgermeister.
Er gehe fest davon aus, dass der Rat seinen Wunsch unterstütze, gerade
bei jugendpolitischen Fragen stärker mit den Göttinger Muslimen
ins Gespräch zu kommen.
NPD-Versammlung am 28. Oktober 2006
Die Stadt Göttingen hat gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts
Göttingen vom 14.09.2006 AZ.: 1 B 322/06 Beschwerde eingelegt. Die
Beschwerde bezieht sich darauf die stationäre Kundgebung nicht zuzulassen.
Gleichzeitig wird beantragt, die inzwischen beim Oberverwaltungsgericht
eingegangene Beschwerde des Antragstellers (Damann) auf Zulassung eines
Aufzuges zurückzuweisen. Zur Begründung wird auf die Ursprungsverfügung
verwiesen und darauf, dass der Antragsteller mit dem Versammlungsmotto
und der angemeldeten Aufzugsstrecke nur den politischen Gegner und die
Göttinger Bevölkerung provozieren wolle.
Statement " beider " Bürgermeister zur NPD Demo
26. Oktober 2006
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski und sein Nachfolger
Wolfgang Meyer, der am kommenden Mittwoch sein Amt antritt, haben die Göttinger
Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung aller friedlichen
Proteste gegen die Kundgebung des stellvertretenden NPD - Landesvorsitzenden
Adolf Dammann am Sonnabend, 28. Oktober 2006, aufgerufen. Nur gewaltfreie
Gegendemonstrationen seien das richtige Mittel, um den politischen Widerstand
zu dokumentieren, mit dem die ganze Stadt dem Aufmarsch der Rechtsradikalen
begegne.
Die beiden Politiker erklärten noch einmal, aus ihrer Sicht hätte
die Kundgebung verboten werden müssen. Eine entsprechende Verfügung
der Stadt hätten das Verwaltungsgericht Göttingen und das Niedersächsische
Oberverwaltungsgericht jedoch nur teilweise bestätigt. Zwar habe man
einen stundenlangen Demonstrationszug der Extremisten durch die Stadt verhindern
können, eine zweistündige Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz
nach dem Willen der Gerichte aber nicht. Dagegen gewaltfrei zu protestieren,
seien alle Demokraten in Stadt und Region Göttingen aufgerufen.
IKEA will nach Göttingen 21.09.2006
Der schwedische Möbelkonzern IKEA hat sich grundsätzlich
für ein Engagement am Standort Göttingen entschieden und will
möglichst spätestens im Jahr 2010 seine neue Göttinger Niederlassung
eröffnen. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Danielowski im
Anschluss an die jüngste Besprechung mit IKEA - Repräsentanten
mitgeteilt.
Für seine 45 Millionen - Euro - Investition favorisiert das Unternehmen
gegenwärtig eine rund 14,5 Hektar große stadteigene Fläche
im Bereich der Hermann - Kolbe - Straße südlich der Autobahn
und in unmittelbarer Nähe des neuen BAB - Kreuzes gelegen. Allerdings
seien auch die verkehrlichen Untersuchungen für eine Ansiedlung auf
der Siekhöhe noch nicht abgeschlossen, betonte Danielowski.
Entstehen sollen, so die Planungen des Konzerns, ein IKEA - Einrichtungshaus
mit zunächst 18.000 m² Verkaufsfläche und ein über
10.000 m² großes „Furniture Competence Center“ sowie insgesamt
2.100 Parkplätze. IKEA geht von der Schaffung von etwa 400 Vollzeitarbeitsplätzen
aus.
Oberbürgermeister Danielowski betonte, die grundsätzliche
Investitionsentscheidung des Konzerns sei bedeutsam für die Stärkung
des Einzelhandelsstandortes Göttingen. Eine IKEA - Ansiedlung verspreche
Ausstrahlungs- und Anziehungskraftkraft für das Oberzentrum Göttingen
in einen Raum mit über einer Million Menschen - über den Süden
Niedersachsens hinaus in Thüringen, im Harz, im Norden Hessens sowie
im östlichen Westfalen.
„Bevor wir uns allerdings endgültig entscheiden, muss völlige
Klarheit über mögliche Folgen für die anderen wichtigen
Göttinger Einzelhandelsstandorte herrschen, für die Innenstadt,
für den Lutteranger und für den Kaufpark,“ betonte Danielowski.
Deshalb herrsche Einigkeit zwischen Stadt und IKEA über eine gründliche
Wirkungsanalyse, die durch einen unabhängigen Gutachter zu erstellen
sei. Der Oberbürgermeister wörtlich:“ Eine solche Chance dürfen
wir uns nicht entgehen lassen. Aber wir müssen sorgsam prüfen
und abwägen.“
Betr.: Rechtsmittel gegen Demo - Verbot 10.08.2006
Der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD hat wie erwartet Rechtsmittel
gegen die von der Stadt Göttingen in der vergangenen Woche verfügte
Untersagung von drei für den Oktober angemeldeten Demonstrationszügen
eingelegt. Nach Angaben der Stadtverwaltung beziehen sich die Rechtsmittel
allerdings nur auf die für den 28. Oktober geplante Veranstaltung.
Das Verbot der Aufmärsche am 14. und 21. Oktober werde offenbar hingenommen.
IKEA in Göttingen erwünscht 07.08.2006
Das Interesse des IKEA – Konzerns an der Ansiedlung eines Marktes in
Göttingen ist ungebrochen. Das bestätigte Oberbürgermeister
Jürgen Danielowski nach einem Treffen mit Vertretern des Unternehmens
am Montag, 7. August 2006, zu dem er eigens seinen Urlaub unterbrochen
hatte.
Er habe den IKEA – Repräsentanten ausdrücklich erklärt,
sie seien in Göttingen „erwünschte Investoren“, sagte Danielowski,
und sich damit auch bewusst von Erklärungen des Pro City Göttingen
e. V. distanziert, der sich gegen eine IKEA – Ansiedlung ausgesprochen
hatte.
Danielowski wörtlich: „IKEA ist weder dadurch noch durch eilige
Angebote von manchen Umlandgemeinden irritiert worden.“ Das Unternehmen
halte am Standort Göttingen fest und werde deshalb bis zum Herbst
2006 durch entsprechende Fachbüros die Eignung von mehreren Grundstücksflächen
prüfen lassen. Wenn diese Untersuchungen abgeschlossen seien, werde
man wieder zusammenkommen.
Bis dahin wird das Unternehmen auch Untersuchungen über die Entwicklung
von Käuferströmen bei seinen Märkten in anderen Städten
zur Verfügung stellen. Einigkeit bestand, so Danielowski, auch darüber,
dass es für den Fall einer grundsätzlichen Investitionsentscheidung
in Göttingen eine Analyse zu den Auswirkungen auf den Göttinger
Markt geben werde.
In Rede steht nach den Worten Danielowskis eine Investition mit einem
Volumen von rund 45 Millionen Euro. Entstehen könne damit ein Markt
mit dem bekannten IKEA – Sortiment und etwa 400 Vollzeit – Arbeitsplätzen.
„Unsere Gespräche gehen weiter, sobald IKEA seine Untersuchungen beendet
hat“, meinte der Oberbürgermeister.
„Ein klärendes Gespräch“ hat der Oberbürgermeister ebenfalls
am Montag mit dem Göttinger City – Manager, Christian Glantz, geführt.
Der werde sich in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der
Pro City GmbH, an der die Stadt zu 20 Prozent beteiligt ist, nicht mehr
zur IKEA – Ansiedlung äußern, heißt es in einer Erklärung
der Stadtverwaltung.
STADT UNTERSAGT NPD – KUNDGEBUNGEN 03.08.06
Die Stadt Göttingen hat drei vom stellvertretenden NPD – Landesvorsitzenden
Adolf Dammann für drei aufeinanderfolgende Samstage im Oktober
dieses Jahres angemeldete Demonstrationen mit einer am 2. August 2006 abgesandten
Verfügung untersagt. Das hat der zuständige Göttinger Rechts-
und Ordnungsdezernent Wolfgang Meyer am Donnerstag, 3. August, mitgeteilt.
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Die Stadt sieht nach den Worten Meyers die geplanten Demonstrationen
nicht mehr durch Artikel 8 des Grundgesetzes und durch das Versammlungsrecht
gedeckt. Mit dem von Dammann für den 14., 21. und 28. Oktober angekündigten
Thema „Gutmenschenpopanz entgegentreten! Zeckenzentren auflösen! Stadtverwaltung
ablösen!“ sollten nach Auffassung der Verwaltung nur die Göttinger
Bürger/innen und politische Gegner der NPD beleidigt und provoziert
werden.
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An drei Samstagen hintereinander mit dem gleichen Motto in Göttingen
demonstrieren zu wollen und ausgerechnet vor dem Jugendzentrum Innenstadt
Zwischenkundgebungen zu planen, unterstreiche die ausschließlich
provokatorische Absicht des Veranstalters, meinte Meyer:“ Hier wird Verfassungsrecht
eindeutig missbraucht.“
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Unabhängig davon hält die Stadtverwaltung unverändert
ihre versammlungsrechtliche Gefahrenprognose für rechtsextremistische
Versammlungen im Stadtgebiet aufrecht, so wie sie zuletzt auch vom
Oberverwaltungsgericht Lüneburg sowie vom Bundesverfassungsgericht
ausdrücklich geteilt worden war. Deshalb war für den 13. Mai
– auch nach den Erfahrungen vom 29. Oktober 2005 – höchstrichterlich
lediglich eine zeitlich begrenzte Kundgebung und kein Demonstrationszug
zugelassen worden.
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Selbst eine solche Kundgebung will die Stadt Göttingen aber wegen
des offensichtlichen Missbrauchs des Versammlungsrechts nicht dulden. Im
übrigen geht die Polizei u.a. wegen der Ferienzeit in den meisten
Bundesländern davon aus, nicht ausreichend viele Einsatzkräfte
aufbieten zu können, um den halbwegs gewaltfreien Verlauf auch nur
einer Kundgebung bei gleichzeitiger Erfüllung des Sicherheitsauftrages
für das übrige Bundesland zu gewährleisten – nicht für
eine Versammlung im Oktober, schon gar nicht für Kundgebungen an drei
aufeinander folgenden Samstagen. „Unsere Stadt wäre dann drei Wochen
lang in einem Ausnahme- und Belagerungszustand,“ sagte Meyer angesichts
der Erfahrungen im Zusammenhang mit der Kundgebung Dammanns am 13.Mai diesen
Jahres.
Empfang für Mexiko - Gastgeber 06.07.06
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski hat Göttinger Bürgerinnen
und Bürger zu einem Empfang am Donnerstag, 20. Juli 2006, eingeladen,
die sich in besonderer Weise für einen erfolgreichen Aufenthalt der
mexikanischen Nationalmannschaft und der vielen Gäste aus Mexiko in
Göttingen engagiert haben. Der Empfang, der um 19.00 Uhr im Alten
Rathaus der Stadt beginnt, sei der Rahmen für ein offizielles Dankeschön
der Stadt an die beteiligten Bürgerinnen und Bürger.
16. Juni 2006
„Die nach der verweigerten Genehmigung des Haushalts 2006 der Stadt
Göttingen zuletzt von einigen Vertreten aus dem Bereich der Mehrheitsfraktionen
des Rates vorgenommen Interpretationen des Haushaltserlasses sind so nicht
zutreffend“. Das hat Erster Stadtrat und Kämmerer Hans - Peter Suermann
am Freitag, 16. Juni 2006, erklärt. Vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen
wird nach seinen Worten „von einigen eine systematische Panikmache und
Verunsicherung der Bevölkerung betrieben“, statt sich konkret mit
der von der Aufsichtsbehörde zu Recht geforderten Sanierung des Haushalts
zu befassen.
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Die Stadt Göttingen habe über viele Jahre über
ihre Verhältnisse gelebt und müsse nunmehr bei mehr als 200 Mio.
Euro an Kassenkrediten in allen Ausgabenbereichen des Haushalts gegensteuern.
Dabei müssten auch nach Auffassung des Innenministeriums alle „nicht
pflichtigen Aufgaben“, insbesondere die freiwilligen Aufgaben, auf ihre
Notwendigkeit geprüft werden. „Dies wird sicherlich an einigen Stellen
schmerzhaft sein, einen Kahlschlag bei den freiwilligen Aufgaben für
Jugend, Soziales und Kultur wird es aber mit Sicherheit nicht geben. Die
für die künftige Entwicklung der Stadt notwendigen Akzente werden
weiterhin gesetzt werden. Dies gilt auch für erforderliche Investitionen,
natürlich auch das Güterverkehrszentrum“, erklärte Kämmerer
Suermann. Neue zusätzliche, freiwillige Aufgaben wie ein kommunalfinanziertes
kostenfreies drittes Kindergartenjahr auch für die sogenannten Besserverdienenden
oder neue Ortsräte mit zusätzlichen Ausgaben müsse man sich
aber abschminken.
07. Juni 2006
Binnen einer Woche hat die Stadtverwaltung ihren Vorschlag für
die Neufassung der Haushaltssatzung 2006 erarbeitet, um damit allen Beanstandungen
und Vorgaben aus dem Erlass des Innenministeriums zu genügen. Die
Schlussberatung soll in einer Sondersitzung des Rates am 28. Juni erfolgen.
Den Fraktionen hat Oberbürgermeister Jürgen Danielowski seinen
Entwurf, der auch alle Etatkürzungen im Zusammenhang mit der Bedarfszuweisung
des Landes enthält, bereits am Mittwoch zugeleitet.
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Nach seinen Worten werden alle vom Innenministerium vorgegebenen Ziele
erreicht. So sei das strukturelle Defizit des Etats 2006 in Höhe von
11, 4 Mio. Euro völlig abgebaut worden, u.a. auch durch Reduzierung
von freiwilligen Ausgaben um drei Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt
ist die Kürzung der Kreditaufnahme um 4,5 Millionen Euro und damit
die geforderte Darstellung eines Volumens von 56 Mio. Euro in Einnahmen
und Ausgaben ebenfalls gelungen.
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Möglich geworden ist schnelle Entwicklung des Sparkonzepts 2006,
so Danielowski, nur durch die Streichung aller Haushaltsstellen zur Einführung
des beitragsfreien Kita - Jahres, durch weitere Einsparungen bei den Personalkosten
der Stadt sowie durch die Rückführung vieler Haushaltsstellen
auf die Höhe des ursprünglichen Verwaltungsentwurfs. „Viele der
vom Rat erhöhten oder ganz neu aufgenommenen Ansätze lassen sich
in unserer Lage nicht finanzieren,“ sagte der Oberbürgermeister. Auch
im Vermögenshaushalt müssten zahlreiche Sanierungs- und Bauinvestitionen
verschoben werden, um die Neuverschuldung zu senken. Allerdings habe er
dafür gesorgt, dass die großen Göttinger Schulbauvorhaben
„Höltyschule / Theodor - Heuss - Gymnasium“ und „Heinrich - Heine
- Schule“ nicht von Kürzungen betroffen würden.
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Die zusätzlichen Einsparungen seien schmerzhaft, aber unvermeidlich.
Die Fraktionen hätten, so der Oberbürgermeister, nunmehr drei
Wochen Zeit für eine ausführliche Beratung seines Vorschlags,
der durch zwei Ziele bestimmt sei: Der Stadt die dringend benötigte
Bedarfszuweisung des Landes zukommen zu lassen und endlich einen genehmigungsfähigen
Haushalt für dieses Jahres zu erhalten.
30. Mai 2006
Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat
den Haushalt 2006 der Stadt Göttingen nicht genehmigt. Wie aus einem
am Montag eingegangenen Erlass des Landes hervorgeht, sind stattdessen
erhebliche Einsparungen und Kürzungen am kommunalen Budget erforderlich,
um die Zustimmung des Ministeriums zu erreichen. Einen entsprechenden Beschluss
zur Neufassung der Haushaltssatzung soll der Rat in einer Sondersitzung
am 28. Juni 2006 fassen.
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Oberbürgermeister Jürgen Danielowski erklärte in einer
ersten Stellungnahme, die Beanstandungen und neuen Festsetzungen des Ministeriums
entsprächen leider seinen Erwartungen. Er habe während der vergangenen
Etatberatungen mehrfach davor gewarnt, den städtischen Haushalt mit
zusätzlichen Ausgaben zu belasten. „Ich habe einen sehr zurückhaltenden
Etatentwurf vorgelegt. Wer trotz aller Warnungen das Ausgabevolumen weiter
ausdehnt, darf von den jetzt eingetretenen Konsequenzen nicht überrascht
sein,“ sagte Danielowski.
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Das Ministerium erwartet von der Stadt einen völligen Ausgleich
des strukturellen Defizits im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund
11,4 Millionen Euro, u.a. durch Streichung von weiteren drei Millionen
Euro bei den freiwilligen Ausgaben. Der Vermögenshaushalt soll in
Einnahmen und Ausgaben auf rund 56 Millionen zurückgefahren werden.
Das bedeutet eine Senkung der Kreditaufnahme auf nur noch 7,9 statt 12,4
Millionen Euro. Auch der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen
muss um 1,5 Millionen Euro reduziert werden. An eine Überarbeitung
seines Wirtschaftsplans muss ebenfalls der Eigenbetrieb Stadtentwässerung
gehen, dessen Kreditrahmen um 3,5 auf 14 Millionen Euro beschränkt
wurde. Hinsichtlich ihrer Kassenkredite soll die Stadt nach den Vorgaben
des Ministeriums mit 210 Millionen Euro auskommen.
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In ihrer ausführlichen Begründung spricht die Genehmigungsbehörde
von einer fatalen Einschränkung der finanziellen Leistungsfähigkeit
der Stadt, die im Vergleich zu anderen Kommunen als besonders finanzschwach
zu bezeichnen sei. Der katastrophalen Haushalts- und Finanzlage müsse
entgegengewirkt werden. Dabei habe aber die Stadt nicht alle Ausgabenreduzierungen
vorgenommen.
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Auffällig sei, dass die Stadt ein kostenloses Kindergartenjahr
einführen und dabei auf mögliche Einnahmen verzichten wolle.
Aus Sicht des Landes seien die zahlreichen und zum Teil erheblichen Zuschüsse
an Einrichtungen mit sozialem und kulturellen Hintergrund ebenso kritisch
zu beurteilen. Das Ministerium erwartet ein schlüssiges Haushaltssicherungskonzept,
um den negativen Zukunftsprognosen entgegenzusteuern. Auf Basis dieses
Konzeptes solle spätestens ab 2010 mit dem Abbau der jetzt schon auf
fast 190 Millionen Euro aufgelaufenen Gesamtdeckungslücke begonnen
werden.
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Die Verwaltung wird nach Angaben des Oberbürgermeisters wegen
der einschneidenden Vorgaben umgehend eine Vorlage für den erforderlichen
Ratsbeschluss erarbeiten. Darüber sollen der Ausschuss für Finanzen,
Wirtschaft und Grundstücke am 22. Juni, der Rat am 28. Juni beraten.
„Diese Beratungen werden bestimmt kein Vergnügen. Denn wir müssen
uns voll und ganz auf alle nur denkbaren Einsparpotentiale konzentrieren,“
erklärte Danielowski.
NPD-Kundgebung darf stattfinden 05.05.2006
In einer ersten Stellungnahme äußerte sich Oberbürgermeister
Jürgen Danielowski über die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichts
Lüneburg vom 05.05.2006, wonach ein Totalverbot der angemeldeten rechtsextremistischen
NPD-Versammlungen unverhältnismäßig ist. Die Stadt muss
nun eine stationäre Kundgebung der NPD am Sonnabend, 13. Mai
2006 auf dem Bahnhofsvorplatz in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr genehmigen.
Die notwendigen Auflagen, die mit der Genehmigung der Kundgebung zu verfügen
sind, werden zurzeit verwaltungsintern und mit der Polizei abgestimmt.
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„Die Entscheidung ist wenig hilfreich für Stadt und Polizei. Auch
bei Durchführung einer lediglich stationären Kundgebung sind
Störungen und gewalttätige Ausschreitungen zu befürchten.
Die gewaltbereiten Autonomen haben sich auf ihren Internetseiten schon
dahingehend eindeutig geäußert“, so Oberbürgermeister Jürgen
Danielowski. „Es wäre für die öffentliche Sicherheit und
Ordnung in Göttingen besser, das Oberverwaltungsgericht hätte
das Verbot der NPD-Versammlungen bestätigt“.
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Da nach der rechtskräftigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes
fest steht, dass eine NPD-Veranstaltung am 13. Mai 2006 auf dem Bahnhofsvorplatz
stattfinden wird, ruft Oberbürgermeister Jürgen Danielowski alle
Bürgerinnen und Bürger der Stadt zum friedlichen Protest gegen
extremistische Gewalt in Göttingen auf.
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„Stadt, Kirchen und Universität werden am 13.05.2006, ab 11.00
Uhr auf dem Albaniplatz gegenüber der Stadthalle eine Kundgebung „Für
ein demokratisches und friedliches Göttingen, gegen Extremismus und
Gewalt“ durchführen. Alle, die ihren friedlichen Protest gegen die
NPD-Veranstaltung und gegen Gewalt von extremistischen Gruppierungen zum
Ausdruck bringen wollen, mögen an der Kundgebung teilnehmen“, so Danielowski
weiter.
Da kann man nur sagen: Pech für die Stadt,
Glück und Recht für die NPD. Wenn Herr Danielowski noch im März
gemeint hat, sich einfach über gültige Gesetze hinwegsetzen zu
können indem er einfach die Rechte von Parteien beschneidet, hat er
sich geschnitten, das sehen die Richter so. Da hilft auch keine rechtsfeindliche
Propaganda des Göttinger Tageblattes mit ihrem unverhältnismäßig
unverschämten Bericht gegen die NPD bzw. die Vorkommnisse der letzten
Demo. Wenn Herr Danielowski richtig gehandelt hätte, hätte er
den Aufmarsch der Linken / Antifa verboten, aber da fehlt ihm offensichtlich
in Anbetracht der Massen der Mut. Es war schon immer einfach, mit dem Strom
auf " Kleine " einzudreschen. Ob jedoch die vor wenigen Tagen eingereichte
Ersuchung auf eine Einstweilige Verfügung zum Marsch durch Göttingen
von der NPD wird anhand der kurzfristigen und damit problematischen Umstellung
der Sicherheitsbereiche wohl nicht genehmigt werden vom Verfassungsgericht.
Stadt untersagt Aufmärsche und Kundgebungen 07.
März 2006
Zwei von Privatpersonen für Sonnabend, 13. Mai 2006, angemeldete
Aufmärsche und Kundgebungen hat Oberbürgermeister Jürgen
Danielowski am Dienstag, 7. März 2006, untersagt. Bei den Veranstaltern
handelt es sich um den stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD sowie
um ein Mitglied des Aktionsbündnisses „Freier Nationalisten“, das
vor allem in Norddeutschland als Sammelbecken von Rechtsextremisten gilt.
Der Oberbürgermeister begründet die Untersagungsverfügungen
vor allem mit dem Hinweis auf die Erfahrungen während der letzten
NPD - Demonstration am 29. Oktober 2005. Diese Erfahrungen ließen
gleiche oder sogar größere gewalttätige Auseinandersetzungen
und erneut die Beschädigung städtischen und privaten Eigentums
erwarten.
Das ist wirklich ein Witz, welche Erfahrungen
der Oberbürgermeister glaubt gemacht zu haben. Wer hat denn die städtischen
Beschädigungen hervorgebracht ? Doch nicht Anhänger der NPD,
sondern der Linken. Vielleicht sollte er mal die Realitäten zur Kenntniss
nehmen und denen den Aufmarsch verbieten. Da kann man nur hoffen, das das
Deutsche Recht klar ist und bleibt und denen, die friedlich demonstrieren
wollen. dieses verbriefte Recht auch einräumt.
Weltweit erste Wikipedia - Academy in Göttingen
16.02.2006
Am 16. und 17. Juni veranstaltet der Verein Wikimedia Deutschland in
Göttingen die weltweit erste Wikipedia-Academy. Die Veranstaltung
richtet sich an Dozenten und Studierende aller Fakultäten und bietet
Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge rund um das freie Enzyklopädieprojekt
Wikipedia. Prominentester
Gast ist der Gründer der Wikipedia Jimmy Wales.
Anmeldungen zur Wikipedia-Academy sind ab sofort online unter der Adressehttp://www.wikipedia-academy.de
möglich.Wikipedia-Academy: Projektziele und -hintergründeIn einem
kürzlich erschienenen stichprobenartigen Vergleich zwischen der freien
Internet-Enzyklopädie Wikipedia und der Encyclopaedia Britannica stellte
die Wissenschaftszeitschrift Nature fest, dass Wikipedia eine nur geringfügig
höhere Fehlerrate aufweist. Aus Sicht der Wikipedia ist dieses Ergebnis
ermutigend, wenn berücksichtigt wird, dass es sich um ein sehr junges
und damit in vielerlei Hinsicht noch verbesserungsfähiges Projekt
handelt. Obwohl inzwischen viele namhafte Experten an der Wikipedia mitarbeiten,
hängt der langfristige Erfolg der Wikipedia in hohem Maße davon
ab, ob weitere qualifizierte Autoren gewonnen werden können.Vor diesem
Hintergrund zielt das Projekt „Wikipedia-Academy“ darauf ab, die Wikipedia
stärker im akademischen Umfeld zu etablieren. In Workshops und Vorträgen
werden praxisorientierte Einführungen in die Arbeitstechniken zur
Erstellung und Verbesserung von Wikipedia-Artikeln für Studierende
und Dozenten angeboten. Darüberhinaus bietet die Veranstaltung ein
Forum zur Diskussion von Chancen und Problematiken des Einsatzes von freien
Inhalten im Wissenschaftsbetrieb.
Georg - August Universität - Programmauszug Februar
/ März 2006
Keine weiteren NPD - Demos in Göttingen 03.02.2006
Klare Positionierung der Stadt Göttingen, vertreten durch den
scheidenden Oberbürgermeister Danielowski: Eine weitere NPD - Demo
wird es in Göttingen nicht mehr geben. Daher sind die 2 für den
13. Mai angemeldeten Demonstrationen reine Formsache, diese zu verbieten.
Lt. Rechtsdezernent Meyer werden beide Anträge abgelehnt werden und
auch notfalls alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden, um dieses durchzusetzen.
Interessant seine Brgründung in diesem Zusammenhang: Aufgrund der
gewalttätigen Ausschreitungen am 29. Oktober letzten Jahres glaubt
er, das das Oberverwaltungsgericht seinem Antrag folgen wird. Dabei vergibßt
er aber, das diese Ausschreitungen ausschließlich von radikalen Linken
Gruppen begangen wurden, die NPD dabei absolut friedlich geblieben war
und auch letztlich einen Demonstrationsabbruch zugestimmt hatte, obwohl
die Polizei angeahlten ist, die Durchführung zu garantieren. Meyers
weitere Ausführungen: Selbst wenn sein Antrag abgelehnt wird, wird
es umfangreiche Auflagen geben. Damit meint er wohl, das die Auflagen so
unmöglich sein werden, das die Demo von vorneherein sinnlos wird.
Denn nach seiner Aussage lassen sich Demo und Gegendemo ehe nicht trennen.
Vielleicht sollte er angesichts der Tatsachen vom 29. Oktober mal überlegen,
die Gegendemo zu verbieten, denn offensichtlich ist bisher keine weitere
angemeldet.
OB für längere Öffnungszeiten während
der WM 2006
18. Januar 2006
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski will dem Göttinger
Einzelhandel und der Gastronomie in der Stadt alle Chancen einräumen,
ihre Öffnungszeiten während der Fußball - Weltmeisterschaft
deutlich zu verlängern. Die vom Land Niedersachsen angekündigten
Entscheidungsspielräume für die Kommunen wolle die Stadt Göttingen
in vollem Umfang ausschöpfen, kündigte der Oberbürgermeister
am Mittwoch, 18. Januar 2006, an. Handel und Gastronomie könnten dann
selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang sie von diesen Möglichkeiten
Gebrauch machten. Wegen der möglichen Verlängerung der Ladenöffnungszeiten
zwischen 0.00 und 24.00 Uhr warte man noch auf einen entsprechenden Erlass
des Landes, um dann anschließend selbst tätig werden zu können.
Für die Öffnungszeiten der gastronomischen Betriebe ist nach
den Worten Danielowskis allerdings bereits eine Verordnung zur Verkürzung
der Sperrzeiten auf die Stunde zwischen 5.00 und 6.00 Uhr in der Zeit vom
1. Juni bis zum 15. Juli 2006 in Vorbereitung.
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„Wir wollen mit unserem Vorgehen einen Rahmen schaffen, innerhalb dessen
Handel und Gastronomie nach eigener Einschätzung entscheiden und handeln
können,“ sagte der Oberbürgermeister, der grundsätzlich
gegen jede staatliche Reglementierung bei der Festlegung von Öffnungszeiten
ist. Vergleichbare Regelungen in den Gemeinden und Städten des Landkreises
würde er außerordentlich begrüßen.
Weltweit erster Telegraf zum Leben erweckt 18.01.2006

Quelle: www.pixelquelle.de
Measurement Valley, ein Verband von 39 Messtechnikunternehmen, und
die Stadt Göttingen holen den Gauß-Weber-Telegrafen ins 21.
Jahrhundert. Zwischen dem 14. und 23. Februar 2006 werden abends von 19.00
bis 23.00 Uhr mit Laserlicht Nachrichten an den Göttinger Nachthimmel
geschrieben - in Fortsetzung der zahlreichen Aktivitäten in Göttingen
zum „Gaußjahr 2005“.
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Dabei wird über den Dächern der Universitätsstadt mit
einem grünen Laser die 1200 Meter lange Strecke nachgestellt, die
die beiden Göttinger Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß und
Wilhelm Weber 1833 mittels eines mühsam gespannten Draht überbrückten,
um sich täglich Nachrichten senden zu können. Sie schufen
damit die weltweit erste elektromagnetische Datenfernübertragung.
Sie entwickelten dabei den ersten Buchstaben-Code, mit dem auch der Measurement
Valley Lasertelegraf seine Botschaften senden wird. Er war der Vorläufer
des 1838 von Samuel Morse entwickelten Codes.
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Von der alten Sternwarte zum Nordturm der Johanniskirche im Zentrum
der Stadt können interessierten Tüftler an jedem der Abende mit
Block und Stift den Blick zum Himmel heben und die Signalfolge aus kurzen
und langen Pulsen mitschreiben. Mit Hilfe des Codes, der nicht nur über
einen Flyer verteilt wird, sondern auch auf der Measurement Valley-Homepage
(www.measurement-valley.de) zum Download bereitsteht, kann die Nachricht
entziffert werden. Wer seine Lösung innerhalb von 24 Stunden per eMail
(telegraf@measurement-valley.de) oder Postkarte
an Measurement Valley schickt oder am 15./16. Februar auf der
„measurement 2006 in der Lokhalle abgibt, kann täglich das Buch „Die
Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann gewinnen. Dem Gesamtsieger winken
zwei Karten inklusive Bahnticket für das „phaeno“ in Wolfsburg.
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Der 1833 von Gauß und Weber installierte elektromagnetische Telegraf
bestand aus Sender, Leitung und Empfänger. Der Sender war ein Induktionsapparat,
bei dem durch Bewegen einer Spule auf einem Magnetstab kurze Stromimpulse
erzeugt wurden. Diese Impulse wurden über die Drahtleitung zum Empfänger
weitergeleitet. Als Empfänger diente wiederum ein Magnetstab in einer
Spule. Die Ausschläge des Stabes wurden auf einen Spiegel übertragen,
der sich nach links oder rechts bewegte.
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Die Leitung des Telegrafen blieb über zwölf Jahre über
den Dächern der Stadt Göttingen aufgespannt, bis sie am 16. Dezember
1845 durch einen Blitzschlag zerstört wurde. Indem Gauß und
Weber die Übertragung von Signalen ermöglicht hatten, gaben sie
den Anstoß für die moderne drahtgebundene Telekommunikation
mittels Übertragung von Sprache und Bildern. Heute alltägliche
Technologien wie die Datenfernübertragung (DFÜ) - die unter anderem
zentraler Bestandteil der heutigen messtechnischen Anwendungen ist - oder
intelligente Navigationssysteme wie GPS haben ihren gemeinsamen Ursprung
in der bahnbrechenden Erfindung von Gauß und Weber. Carl Friedrich
Gauß lebte und arbeitete über 50 Jahre in
Göttingen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Wurzeln entwickelte sich
die Universitätsstadt im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Messtechnikstandort
in Deutschland.
Stadt gegen Land Niedersachsen 03.01.2006

Quelle: www.pixelquelle.de
Gemeinsam mit zehn anderen niedersächsischen Städten und
Gemeinden hat die Stadt Göttingen Verfassungsbeschwerde gegen das
Haushaltsbegleitgesetz 2006 des Landes eingereicht. Die von Prof. Dr. Hain
(Universität Mainz) erstellte Antragsschrift ist am 29. Dezember vergangenen
Jahres beim Niedersächsischen Staatsgerichtshof eingegangen. Neben
Göttingen zählen zu den klagenden Kommunen u.a. die Städte
Hannover, Oldenburg, Goslar und Wolfenbüttel. Die kommunale Verfassungsbeschwerde
richtet sich im Kern gegen die Kürzung der Finanzausgleichsmasse durch
das Land.
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Zum Hintergrund:
Bereits in früheren Entscheidungen hat der Niedersächsische
Staatsgerichtshof den individuellen Anspruch jeder Stadt, Gemeinde oder
Samtgemeinde sowie jedes Landkreises auf eine finanzielle Mindestausstattung
bestätigt. Seit der letzten Entscheidung im Jahr 2001 hat sich die
finanzielle Lage der Kommunen stark verschlechtert.
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Der Anspruch auf finanzielle Mindestausstattung richtet sich gegen
das Land. Zum Inhalt dieses Anspruchs gehört auch, dass es den Kommunen
möglich sein muss, freiwillige Selbstverwaltungsaufgaben für
ihre Einwohner/innen wahrnehmen zu können. Diese Befugnis, die zum
Kerngehalt der kommunalen Selbstverwaltung zu rechnen ist, wird wegen der
Kürzung der Finanzausgleichmasse durch das Land Niedersachsen verletzt,
weil es den klagenden Städten, Gemeinden und Samtgemeinden nur noch
über die Aufnahme von Kassenkrediten möglich ist, diese Aufgaben
wahrzunehmen. Andernfalls müsste der Umfang dieser Selbstverwaltungsaufgaben
deutlich eingeschränkt werden. Wegen dieser erzwungenen Beschränkung
ihrer Selbstverwaltungsmöglichkeiten sehen die klagenden Kommunen
ihre verfassungsmäßigen Rechte als verletzt an.
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Mit den vom Land beschlossenen Veränderungen sind für die
niedersächsischen Kommunen Kürzungen in Höhe von rund 150
Mio. Euro verbunden. Die beabsichtigten Kürzungen machen für
die Stadt Göttingen einen Betrag von rund 1,7 Mio. Euro aus.
NPD Demo 29.10.2005 Göttingen
Am heutigen Tage fand eine von der NPD lange ordnungsgemäß
angemeldete Demonstration in Göttingen statt. Dieser Termin war auch
vom Verwaltungsgericht Göttingen bestätigt worden und trotzdem
hatte man bis zuletzt versucht, der NPD das Recht der Demonstration abzusprechen,
indem man willkürliche schwere Auflagen machte und die Demonstrationsstrecke
so unattraktiv wie möglich gestaltete. Doch als das alles nicht half
mußte sich auch der Oberbürgermeister, der Tage vorher noch
in einer Pressemitteilung mit abfälliger Bemerkung eines " braunen
Aufmarsches " gesprochen hatte, klein beigeben. Wohl war ihm vom Rechts-
und Ordnungsdezernenten Wolfgang Meyer eröffnet worden, daß
Klagen gegen die Demonstration keinen Sinn mehr machen würden, also
sollte eine gewaltfreie Gegendemonstration eine " Stadt gegen Gewalt "
präsentieren. Deshalb hatte man vorsorglich auch gleich um die 3800
Polizei-/SEK und andere Sicherheitskräfte aus dem ganzen Bundesland
eingeladen, damit man den Scharen und ja so gewalttätigen NPD Demonstranten
Herr werden konnte. Komisch war nur, daß eigentlich nur rund 500
NPD Demonstranten erwartet worden, also rund 8 Sicherheitskräfte pro
NPD Anhänger ? Seltsam. Das war aber nicht die einzige wundersame
Begebenheit an diesem besonderen Tag. Während sämtliche NPD Demonstranten
aus peinlichste durch- und untersucht wurden, und obwohl einige der Anhänger
noch nicht einmal eine Tasche bei sich hatten, alle Hosentaschen leeren
mußten und sogar ein Taschenbuch durchgeblättert wurde, um wahrscheinlich
einen Briefmarkensprengsatz zu finden, konnten auf der Seite der Linken,
zu denen über 1000 Autonome ebenfalls aus dem ganzen Bundesgebiet
eingereist waren, mitnehmen was sie dabeihatten. Auch wurde hier nicht
auf mitgebrachte Fahnen oder Aufnäher an der Kleidung geachtet, während
bei der NPD jede Fahne penibel genau ausgerollt werden mußte und
mit Lupenblick jede Einzelheit kontrolliert wurde, Kleinigkeiten wie der
Name der Vereinigung mußten mit Klebeband überklebt werden.
Ach, und die Sache mit der Vermummung, keine Sonnenbrille in Verbindung
mit Kapuzensweatshirt übergezogen, so hatten sich dann auch die NPD
Anhänger frei am Kopf präsentiert, nicht so bei den Linken. Selbst
in vorderster Reihe viele mit Sonnenbrille und hochgezogenem Kapuzensweat,
besonder Regeln gelten halt nur für die, die man nicht haben will.
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Nachdem sich die zuletzt rund 250 NPD Demonstranten im abgesperrten
Bahnhofsvorplatz zusammengefunden hatten, machten sie sich auf der neuen
Strecke auf den Weg. Vorab 2 Einheiten und hintendran 2 Einheiten von Polizeigruppen,
vorneweg Polizeiwagen, und siehe da: Nur nach wenigen 100 m auf Höhe
Nikolausberger Weg / Kreuzung Goßlerstraße hatten Linke Gruppen
die Straße mit brennenden Müllcontainern, Holzplanken, Fahrradständern,
herausge-
rissenden Verkehrsschildern und Mülltonnen blockiert und diese
entzündet. Und damit nicht genug: Alle weiteren 50 - 100 m waren erneut
Straßensperren in ähnlicher Form aufgebaut, teils brennend,
teils nur aufgetürmt, und trotz eines derart großen Aufgebot
von Sicherheitskräften, keiner will´s gemerkt haben. Lt. Auskunft
von Anwohnern waren die ersten Blockaden zu diesem Zeitpunkt schon fast
1 Stunde präsent, wie kommt es da, das keine Polizei das gemerkt hat,
wieso wurde die Strecke nicht abgesichert, was bei jeder anderen Demo gemacht
würde, keine Räumkommandos oder Fahrzeuge, keine Wasserwerfer
und anderes, plötzlich waren die Massen an Sicherheitskräften
so hilflos und überrascht, und das, obwohl sich Hunderte von Sicherheitskräften
schon längere Zeit auf Höhe des Unigeländes aufgehalten
und dieses abgeriegelt hatten. Kann es sein, daß diese Blockaden
gerade recht waren, damit der " braune Aufmarsch ", wie unser Herr Oberbürgermeister
zu sagen beliebte, zum Stoppen kommen mußte ? Das war doch perfekt,
besser konnte es gar nicht passieren, um die Demo sozusagen hintenrum zu
blockieren. Die Aussage vom Polizeipräsidenten im Zeitalter von Handys
und WLAN, das der Organisationsgrad überraschend war, kann nur als
Ausrede gewertet werden, wir selbst haben an verschiedenen Schlüsselpositionen
teils vermummte Personen mit Handys gesehen, die Nachrichten über
Aktivitäten der Polizei weitergegeben haben, komisch auch hier, das
die Polizei nie was mitbekommen hat. Da nützte auch der laufstarke
Einsatz der SEK Einsatzgruppe nichts, die zuerst die Goßerstraße
herunterlief, dann dem Kreuzbergring herauf bis zur oberen Kreuzung, dann
aber stoppte, weil außer diversen Sperren auf den Straßen nichts
zu finden war. Zu der Demo ist weiter zu sagen, daß die dann von
der Polizei bestimmten Kurzstrecke der NPD und späteren Auflösung
der Demo keinesfalls dem Recht einer Demonstration gleichgekommen ist,
weil ihr einfach nicht zu ihrem Recht verholfen wurde. Hier wurden viele
Parallelen zur Berliner Demo sichtbar, wo ebenfalls die Linken einfach
die Marschroute blockiert hatten und trotz der massig angetretenen Polizei
die Route einfach nicht freigemacht wurde und die NPD ohne sich einen Meter
bewegt zu haben nach der Kundgebung wieder abziehen mußte.
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2x Fazit ist aus der Sache zu ziehen: Zum einen muß sich die
NPD überlegen, in Zukunft immer als Verlierer bei Demonstrationen
dazustehen, obwohl sie alle Regeln und Hürden, und waren sie noch
so hoch, gemeistert hat, aber nicht zu dem demokratischen Recht gekommen
sind, dieses auch auszuführen und notfalls dafür zu kämpfen
mit allen Mitteln, denn auch für Personen, die es nicht wissen oder
nicht wahrhaben wollen: Die NPD ist derzeit eine rechtsstattlich anerkannte
Partei und hat somit die gleichen Rechte wie alle anderen Parteien, die
sich demokratisch nennen. Der 2. Punkt: Die NPD sollte sich bei nächsten
Demonstrationen wohlweißlich eine besondere Vorgehensweise überlegen,denn
eines ist klar: Das beim nächsten Mal mit allen Mitteln verhindert
wird, das eine Demo überhaupt genehmigt wird. Und dazu ist den angeblich
rechtsstaatlichen Parteien und Organisationen jedes Mittel recht.
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Desweiteren ist zu sagen, das die Aussagen des Herrn Oberbürgermeisters
in keinster Weise eingetreten sind, d.h. von einer friedlichen Gegendemonstration
kann ja wohl nicht gesprochen werden, seine angestrebte " Stadt ohne Gewalt
" kann er derzeit wohl vergessen, aber NICHT wegen der NPD, sondern das
haben ihm die Linken und deren Autonome kräftig versalzen mit ihren
Aktionen auf den Straßen, Löschfahrzeugen, die sie mit Steinen
beworfen haben und Polizisten, die sie verprügelt haben. Die derzeit
angesetzten Kosten von rund 150.000 Euro hat er ebenfalls denen zu verdanken,
ganz zu schweigen von den Kosten des Einsatzes der Sicherheitskräfte
und Gerät. Doch diese Tatsachen scheinen einige Fernsehsender irgentwie
übersehen zu haben, es passt eben nicht ins Bild der Sender, das die
NPD Anhänger " so artig " demonstriert haben, sondern die Linken Krawalle
erzeugt haben. Während der Krawalle sind nach Angaben der Stadtverwaltung
über 100 Abfallbehälter zerstört worden, darunter 16 Metallbehälter
mit einem Volumen von 1.100 und sieben Kunststoff - Container mit 770 Liter
Volumen. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro.
Zwölf Arbeiter der Stadtreinigung Göttingen mussten am Wochenende
Sonderschichten einlegen, um mit elf Fahrzeugen rund 19 Tonnen Brandrückstände
und andere Abfälle abzutransportieren. Der städtische Baubetriebshof
hat ebenfalls begonnen, die während der Krawalle entstandenen Straßenschäden
aufzunehmen und zu beseitigen. Sie betreffen nach ersten Erkenntnissen
rund 500 m² Straßendecke und Pflasterarbeiten auf 60 m².
An rund 50 Standorten müssen Absperreinrichtungen wie z. B. Baken
ersetzt werden. Die Reparaturkosten können nach ersten Schätzungen
ca. 45.000 Euro ausmachen. Die Bilanz der Berufsfeuerwehr Göttingen
bezieht sich im Zusammenhang mit den Demonstrationen u.a. auf 13 Einsätze
mit Rettungswagen. Feuer - Einsätze waren ab ca. 12.00 Uhr bis in
die frühen Morgenstunden des Sonntags nahezu pausenlos zu leisten.
An einem Fahrzeug der Feuerwehr entstand durch Wurfgeschosse ein Schaden
von 8.000 Euro.
Der Göttinger Extra Tip als
NPD - Feind statt demokratisch und neutral
Auch der Göttinger Extra Tip zeigt sich in der Berichterstattung
vom Sonntag in klarer politischer Richtung gegen die NPD. Da heißt
es zum Beispiel gleich auf der Titelseite (Zitat): Vor diesem Tag hatte
Göttingen Angst. Vor allem die Polizei! Und das war nicht ganz zu
unrecht ... Gestern war der Tag des Aufmarsches der NPD in Göttingen
und trotz massivem Polizeiaufgebotes kam es zum Straßenkampf.
Das liest sich ja gerade so als ob das, was man der NPD und den Anhängern
immer nachsagt, voll und ganz eingetroffen sei - Gewälttätigkeit
gegenüber der Polizei. Das soll auch so verstanden werden, ist aber
falsch. Nicht die NPD hat zu irgentwelchen Gewaltmaßnahmen gegriffen,
sondern die Linken, genaugesagt Teile davon, die sich in der Antifa wiederfinden.
Das Göttingen Angst gegenüber den Linken hatte, das konnte man
nirgends lesen. Schlechte Stimmung, insbesondere im Extra Tip, wurde ausschließlich
gegenüber der NPD gemacht, die sich soweit ausweitete, das man beim
Extra Tip doch tatsächlich glaubte, mit Leserumfragen eine genehmigte
Demo kippen zu können. Soweit ist es aber in einer Demokratie noch
nicht, denn so wie der Extra Tip versuchte, Stimmung gegen die NPD zu erzeugen
und entsprechend Gegner zu einer Unterschrift zu bewegen kann genauso eine
Unterschriftenaktion pro NPD gestartet werden, es gibt in der Bevölkerung
genügend Leute, die zumindest Teile des NPD Programms unterstützen,
insbesondere dafür sind, das Parteien, die ihr gesetzliches Recht
auf Demo anmelden, das auch ungehindert ausführen dürfen. Tag
des Aufmarsches der NPD, trotz massivem Polizeiaufgebot Straßenkampf
- Erstens in Bezug auf gerade mal rund 250 NPD Anhänger kann wohl
kaum von Aufmarsch gesprochen werden, zweitens kein Wort, mit wem es denn
zum Straßenkampf kam. Natürlich nicht, es soll ja der Eindruck
entstehen, die NPD wäre darin verwickelt gewesen.
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Genauso auf der Seite 7 der Bericht über die Darstellung des Polizeipräsidenten,
deren Aussage zumindest teilweise nicht glaubwürdig ist: Er sei überrascht
gewesen von der Militanz Teile der Linken, hat aber fast 4000 Polizisten
die offensichtlich nichts anderes zu tun hatten, alle sich im und ums Bahnhofsgelände
aufzuhalten, anstatt die Strecke zu sichern. Es war doch offensichtlich,
daß alles versucht würde, die Demo zu verhindern (Berlin läßt
grüßen). Was damit die Genehmigung des Oberverwaltungsgerichtes
für die NPD zu tun hat, wird sein Geheimnis bleiben: Hat die NPD die
Unruhen hervorgerufen oder die Linken ? Wären die Beschädigungen
und daraus resultierenden Schadenssummen von der NPD verursacht worden,
wer wäre dafür aufgekommen ? Die Stadt oder hätte man das
der NPD Parteiführung auferlegt ? Das wäre aber sicherlich ein
Grund gewesen, hart gegen die NPD vorzugehen und damit alle Bestätigungen
zu finden, daß eben diese gewälttätige NPD es zu verbieten
gilt. Nun sind aber die autonomen Linken ausgerastet; werden nun diese
verboten, verpönt oder sonstwie zur Rechenschaft gezogen ? Kein Wort
davon. Das ist auch verständlich, weil es vielen Personen geradezu
entgegengekommen ist, das die Demo blockiert wurde. Dafür nimmt man
schonmal ein paar zehntausend Euro Kosten in Kauf.
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Hier erst einmal alle von uns gemachten Fotos - Einfach
auf die Grafik klicken:
13. Oktober 2005
Ball der Universität 2005: Musik, Show und Entertainment
für eine lange Ballnacht


Fotoquelle: www.pixelquelle.de
Das große Fest der Georgia Augusta findet am 19. November in
der Stadthalle Göttingen statt
(pug) Mitreißende Musik, Showeinlagen und anspruchsvolles Entertainment
erwarten die Gäste beim diesjährigen „Ball der Universität“,
der am Sonnabend, 19. November 2005, stattfindet. Die turbulente Tanznacht
in der Stadthalle Göttingen startet um 20 Uhr und bringt Studierende,
Lehrende und Mitarbeiter gemeinsam
aufs Parkett. Herzlich eingeladen zu diesem Fest sind auch Freunde
und Förderer der Universität sowie die Bürgerinnen und Bürger
der Stadt. Der Präsident der Universität Göttingen, Prof.
Dr. Kurt von Figura, wird den Ball um 20.15 Uhr eröffnen und die Gäste
begrüßen. Auf der Hauptbühne im Großen Saal spielt
in diesem Jahr die renommierte City Live Band aus Wiesbaden, die aktuelle
internationale Popmusik mit Rock, Blues und Soul, aber auch Standards und
Evergreens präsentiert. Auf vielfachen Wunsch wieder mit dabei ist
XYJazZ: Die Bigband der Universität wird auf der Bühne im Parkettfoyer
für den richtigen Sound aus Swing und Soul sorgen. Am späteren
Abend wird dort außerdem Yamambó, eine Band mit kolumbianischen
und deutschen Musikern, mit ihrem Mix aus Salsa, Merengue und Rumba zu
hören sein. „It‘s Soul Time“ heißt es dann um Punkt 0 Uhr auf
der Bühne im Großen Saal. Die aus Los Angeles stammende Sängerin
Sherlyn Whittiker, die ihre musikalischen Wurzeln in der amerikanischen
Gospelszene hat, bietet eine stimmgewaltige Mitternachtsshow. Für
ihre Begleitung sorgt die City Live Band. Durch das Ball-Programm, das
für die Gäste im Laufe des Abends weitere überraschende
Showeinlagen bereithält, führt Andrea Strube, Schauspielerin
am Deutschen Theater in Göttingen. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf
25 Euro, für Studierende 15 Euro. Auf Wunsch sind gegen eine Gebühr
Tischreservierungen im Großen Saal möglich. Karten sind
beim Ticket-Service des Göttinger Tageblattes, Jüdenstraße
13, und am Info-Schalter in der Zentralmensa, Platz der Göttinger
Sieben 4, erhältlich.
Lidl - Demoaktion 22.09.2005
Lidl - Kundenwoche 19.09. - 24.09.
Aufgrund verschiedener Vorkommnisse in bundesweiten Lidl - Märkten,
die die Arbeitsbedingungen Rechte der Lidl - Mitarbeiter betreffen, wurde
von Ver.di vor längerer Zeit unter Mitarbeit diverser Mitarbeiter
von Lidl das sogenannte Lidl - Schwarzbuch entwickelt, das jede Menge Tatsachenberichte
von eben den Mitarbeitern enthielt, was alles so in ihrer Arbeitszeit abgeht,
unter welchen Bedingungen sie teilweise arbeiten müssen (verweigerte
Toilettenpausen, Behinderung vor / bei Betriebsratswahlen, Scannerquoten).
Lt. Ver.di soll das soweit gehen, das Lidl einzelne Filialen schließen
würde, wenn Betriebsratswahlen durchgeüfhrt würden, Mitarbeiter
würden unter fadenscheinigen Gründen fristlos entlassen, wenn
sie sich zu sehr für ihre Rechte einsetzen und anderes mehr. Da sich
die Lage der Beschäftigten bisher nicht großartig geändert
hat, hat Ver.di nun eine sogenannte Lidl - Kundenwoche ins Leben gerufen,
die an Ver.di Mitglieder mit Lidl - Kunden verteilt wurde. Diese soll möglichst
in dieser Woche in Lidl - Märkten den Beschäftigten als Solidaritätsbeweis
abgegeben werden. Die Frage, die sich da stellt, und übrigens nicht
nur in dieser Unternehmenskette: Bilig auf Kosten der Mitarbeiter ? Inzwischen
ist das brisante Thema auch von verschiedenen Fernsehsendern aufgegriffen
worden, viele der " Angriffe " und Berichte wurden von der Lidl Zentrale
als falsch und übertrieben zurückgewiesen. So besteht zum Beispiel
die Aussage der Zentrale, das Abmahnungen an Mitarbeiter nicht vergeben
werden, Ver.di liegt aber mindestens eine Abmahnung vor und Aussagen von
Mitarbeitern, das es diese eben doch gibt.

Vor dem Lidl - Markt in Rosdorf


Am Donnerstag wurde nun eine Aktion in Verbindung mit Attac bei der
Lidl - Filiale in Rosdorf durchgeführt. Hier wurden durch Handzettelaktionen,
Verteilung von Lidl - Chips, Aufklärung der Kunden über die Aktion,
Infostände von Attac und Ver.di und eine privisorische Sperre der
Einfahrt zum Lidl Markt auf die Situation aufmerksam gemacht (Hallo Niedersachsen
berichtete). Hier ein paar Fotos von der gelungenen Aktion:

Infostände für die Kunden


Motivierte " Aktionisten " und interessierte
Kunden

Michael Böhm / Sekretär Ver.di Süd
- Niedersachsen an der Schranke und beim Interview mit dem NDR

Vergeblich versucht eine Lidl - Führungskraft,
die " Aktion Schranke " aufzulösen
Jeder Autofahrer muß anhalten und bekommt
die Infos + Chip
14. September 2005
Begrüßung der Studienanfänger im Wintersemester:
Peter Kloeppel hält Festvortrag
RTL-Chefredakteur und Alumnus der Georg-August-Universität
zu Gast bei der Immatrikulationsfeier
(pug) Mit einer festlichen Begrüßungsveranstaltung werden
die neuen Göttinger Studierenden im Wintersemester 2005/2006 an der
Georg-August-Universität empfangen. Universität und Studentenwerk
laden gemeinsam zur offiziellen Immatrikulationsfeier am Montag, 17. Oktober
2005, ein. Die Vizepräsidentin der Georgia Augusta, Prof. Dr. Doris
Lemmermöhle, wird die Studienanfängerinnen und Studienanfänger
im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) am Platz der Göttinger
Sieben, Hörsaal 011, um 13.30 Uhr begrüßen. Den Festvortrag
hält in diesem Jahr ein prominenter Alumnus der Universität Göttingen:
RTL-Chefredakteur
Peter Kloeppel, ehemaliger Göttinger Student der Agrarwissenschaften,
berichtet in seinem Vortrag „Vom Ferkelstall ins Fernsehstudio“ aus seinem
Universitäts- und Berufsleben. Grußworte sprechen der Vorsitzende
des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), Andreas Sorge, und der
Vorstandsvorsitzende des Studentenwerks Göttingen, Prof. Dr. Jörg
Magull. Für das musikalische Begleitprogramm sorgt UniRoyal, die Combo
des Studentenwerks. Im Anschluss an die Festveranstaltung lädt das
Studentenwerk die Studienanfänger im Foyerbereich des ZHG zum Sektempfang
und einem kleinen Imbiss ein. Dort präsentieren im Forum Studium mehr
als 40 Einrichtungen der Universität und des Studentenwerks sowie
Kunst- und Kulturinitiativen der Stadt Göttingen ihre Angebote zum
Thema Beratung, Betreuung und Kultur.
12. September 2005
Knobel-Wettstreit für die ganze Familie: Mathematik
baut Brücken
Mathematisches Institut der Uni Göttingen ruft Lehrer,
Schüler und Eltern zum Tüfteln auf
(pug) Zum ersten Mathe-Wettstreit für die ganze Familie lädt
das Mathematische Institut der Universität Göttingen alle interessierten
Schüler, Lehrer, Eltern und Knobelfreunde ein. Der Wettbewerb am Donnerstag,
15. September 2005, ist zugleich Startschuss für die 45. Mathematik-Olympiade
in Niedersachsen. Im Mittelpunkt des Göttinger Wettstreits steht der
Bau einer sich selbst tragenden „mathematischen“ Brücke über
den Wassergraben am Gebäude der Niedersächsischen Staats- und
Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) auf dem Geisteswissenschaftlichen
Campus. Mehrere Teams stehen vor der Aufgabe, eine Brücke ohne Nägel
und Seile aus gleichgroßen Holzstücken zu konstruieren. Anschließend
messen die Teilnehmer in Mannschaften ihre Knobelkräfte beim Lösen
kniffliger Aufgaben. Für alle Besucher ist auf der Rasenfläche
vor der SUB die Ausstellung „Mathematik zum Begreifen“ mit mathematischen
Objekte zum Tüfteln und Raten aufgebaut. Nach der abschließenden
Siegerehrung wird das „olympische Feuer“ der Mathematik-Olympiade entzündet.
Dazu formen die Wettbewerbs-Teilnehmer mit Kerzen das Gaus‘sche 17-Eck,
das gleichzeitig Wettkampf-Logo ist. Der Mathe-Aktionstag für die
ganze Familie findet am Donnerstag, 15. September 2005, auf der Rasenfläche
vor der Universitätsbibliothek, Platz der Göttinger Sieben 1,
statt und beginnt um 16 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird der Aktionstag
in das Foyer der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben 4, verlegt.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Stiftung Niedersachsen
Metall. Um Anmeldung für den Mannschaftswettbewerb im Knobeln wird
unter Telefon (0551) 9 96 03 64 oder e-mail: mo@math.uni-goettingen.de
gebeten. Teilnehmen können alle Mathematik-Interessierten ab acht
Jahren.
Angela Merkel zu Gast in der Göttinger Lokhalle
08.09.2005
Führen durch die Sendung: Andreas Cichowicz
(NDR) und Jörg Schönenborn (WDR)
Keiner hat´s gewußt und doch sind einige gekommen: Am
heutigen Tage veranstaltete der NDR in der Göttinger Lokhalle eine
Wahlarena, die als Gast Frau Merkel, Kandidatin für das Bundeskanzleramt,
hatte. Weder auf den CDU Webseiten, auf den Seiten von Frau Merkel, auf
den Lokhallen - Seiten noch in der örtlichen Presse war der Termin
im Vorfeld angekündigt worden, so große Verwunderung bei den
anwesenden Personen zur Podiumsdiskussion einen Tag vorher in der Reformierten
Gemeinde Göttingen darüber. Doch hatte der NDR es irgentwie geschafft,
einen elitären Kreis hauptsächlich Göttinger Bürger
zusammenzubringen, die im Vorfeld über den NDR Fragen an Frau Merkel
einreichen konnten.

Hohe Sicherheit mit viel BGS und Polizei auf
dem Gelände --- und auch Gegner, die tapfer auf die Ankunft warteten
Lt. externer Informationen waren diese gesammelt, nach verschiedenen
Kriterien ausgesucht und dann entsprechende Personen eingeladen worden,
an der Diskussionsrunde teilzunehmen. Dabei auch der Spitzenkandidat für
Göttingen, Herr Hartwig Fischer (CDU) und Frau Frels (CDU) waren,
wenn auch weniger an den Fragerunden beteiligt.

Die Eckpunkte der Aussagen von Frau Merkel, die in der knapp 90
minütigen Sendung getätigt worden sind, werden wir hier in 2
- 3 Tagen veröffentlichen, nachdem wir die Sendung ausgewertet haben.
Bis dahin schon mal ein paar Impressionen vor der Sendung, die im übrigen
live auf NDR, HR3, RBB, Phoenix und WDR übertragen worden ist.


Wartebereich in der Lokhalle für die
Gäste (Bild links)
Diese 7 jungen Leute wollen Frau Merkel knallharte
Fragen stellen (Bild Mitte und rechts)

Jetzt aber schnell die besten Plätze
sichern, und die sind sicherlich nicht hinter dem Rücken von Frau
Merkel


Ein paar Studioimpressionen

Sicherheit auch im Studio (links) Schnell
nochmal abtupfen bei der Hitze (rechts)
Das Brgrüßungskonzept liegt schon
parat, es kann losgehen
Eintreffen der Kanzlerkandidatin:
Kurz vor Beginn der Sendung


Frau Merkel mit der NDR Pressebetreuerin Iris
Bents (Bild Mitte)

Frau Merkel mit den beiden Chefredakteuren Andreas
Cichowicz (NDR) und Jörg Schönenborn (WDR)
Die Reformierte Gemeinde Göttingen lud ein 07.09.2005
Wahlkampf allerorts, da lassen es sich die Politiker nicht nehmen
und nutzen alle Chancen, sich in der einen oder anderen Runde zu präsentieren,
insbesondere dann, wenn man politische Gegner für Mißstände
verantwortlich machen kann. In dieser illustren Runde, die von rund 120
anwesenden Zuschauern verfolgt wurde, waren anwesend: